Refluxerkrankung

Die gastroösophageale Refluxkrankheit ist die häufigste gutartige Erkrankung des oberen Magen-Darm-Traktes in der westlichen Welt. In Deutschland leiden schätzungsweise 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter dieser Erkrankung. Charakteristische Symptome sind Sodbrennen, Aufstoßen und Schmerzen hinter dem Brustbein. Ursache ist ein vermehrter Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre.

Gibt es eine Alternative zur ständigen Medikamenteneinnahme?
Viele Patienten sprechen gut auf die medikamentöse Behandlung mit Säureblockern an. Die Medikamente müssen allerdings meist über viele Jahre oder auch lebenslang eingenommen werden. Wenn trotz medikamentöser Therapie die Beschwerden weiter bestehen oder eine langjährige Tabletteneinnahme von der Patientin oder dem Patienten nicht gewünscht wird, ist ein operativer Eingriff angezeigt. Die für die Operation notwendigen Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit dem Gastroenterologischen Funktionslabor der Medizinischen Klinik 2 unseres Hauses durchgeführt.

Bei dem Eingriff wird ein Teil des Magens in Form einer Manschette um die untere Speiseröhre gelegt und so der Rückfluss von Mageninhalt verhindert („Fundoplicatio“). Ein häufig gleichzeitig vorliegender Zwerchfellbruch wird ebenfalls mit behandelt.

Die Operation wird minimalinvasiv über kleine, zirka einen Zentimeter lange Hautschnitte vorgenommen. Komplikationen sind selten, die Patientinnen und Patienten können bereits am Folgetag flüssige Kost zu sich nehmen. Langzeitstudien haben gezeigt, dass 85 bis 90 Prozent der Patientinnen und Patienten mit der Operation zufrieden und beschwerdefrei sind.

Sprechstunde für Patientinnen und Patienten mit Refluxbeschwerden im Rahmen des MVZ:
Anmeldung unter Telefon: 0911 959-1176
 

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