Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien
Endosonografie, Cholangioskopie, Diabetes mellitus und mehr

Behandlungsangebot

Konservative und operative Behandlung von gastroenterologischen Erkrankungen am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Eine Endoskopie in der Medizinischen Klinik II Gastroenterologie am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Leistungsspektrum und moderne Technologie

In der Medizinischen Klinik II am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien führen wir alle gängigen und modernen diagnostischen und therapeutischen endoskopischen Verfahren – einschließlich komplexer Tumorresektionsverfahren – mit hoher Kompetenz durch.

Um Ihnen eine bestmögliche Versorgung zu bieten, kooperieren mit der Universität Erlangen-Nürnberg, der onkologischen Facharztpraxis Spitalgasse sowie mit dem Pathologischen Institut Fürth.

Darüber hinaus sind unsere Internisten sind in allen Bereichen der operativen Medizin und im Bereich der geriatrischen Rehabilitation konsiliarisch tätig. 

Dadurch ist die Einleitung einer frühen Rehabilitation möglich. Bei Notfallsituationen geriatrischer Patienten erfolgt eine rasche Versorgung in der Inneren Medizin unter Einbeziehung der Intensivtherapie.

Modernste Technologie zur gastroenterologischen Abklärung

Auch weil die vorbeugende Untersuchung bei gastroenterologischen Erkrankungen zunehmend an Bedeutung gewinnt, verfügen wir über vielfältige technische Möglichkeiten, wie etwa eine Endoskopie, einen interventionellen Ultraschall, ein Funktionslabor und ein klinisches Labor. Dadurch können wir Ihnen ein bereites und kompetentes Programm anbieten zum Beispiel Stoffwechselanalysen oder Darmspiegelungen.

Endoskopie

In der Endoskopieabteilung untersuchen wir Sie mit modernsten Methoden so schonend wie möglich. Unsere Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Magen- und Darmerkrankungen, einschließlich der Darmkrebsvorsorge
  • Erkrankungen der Gallenwege, insbesondere Steinleiden
  • Erkrankungen der Leber
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
  • Tumorerkrankungen 

Nach einer umfassenden Anamnese und Voruntersuchung arbeiten wir einen individuellen Diagnostik- und Therapieplan für Sie aus. Hierfür stehen uns alle Möglichkeiten einer modernen endoskopischen und endosonografischen Magen-Darm-Diagnostik einschließlich einer hochauflösenden Röntgenanlage zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge zur Verfügung.

Ablauf der Endoskopie

  • Vorbereitung: Maximal sieben Tage vor der Untersuchung, spätestens aber am Tag der Untersuchung erfolgen eine Blutentnahme (um ein erhöhtes Blutungsrisiko auszuschließen) und ein umfassendes ärztliches Aufklärungsgespräch über den Ablauf und die individuellen Risiken der Untersuchung. Ihre Zustimmung wird schriftlich dokumentiert. Blutgerinnungshemmende Medikamente insbesondere Coumarine (Marcumar) und Clopidogrel (Plavix, Iscover) müssen nach Rücksprache mit dem Hausarzt oder mit uns vor der Untersuchung rechtzeitig abgesetzt werden (außer ASS).
  • Vortag der Untersuchung: 
    • Bei einer Magenspiegelung (Endosonografie) sollten Sie abends ab 22 Uhr nichts mehr essen und trinken. 
    • Bei einer Dickdarmspiegelung erhalten Sie von Ihrem Haus- oder Facharzt ein Rezept für ein Abführmittel. Dieses ist nach der beiliegenden Vorschrift einzunehmen. Außerdem sollten Sie, wenn zeitlich möglich, bereits drei Tage vor der Dickdarmspiegelung keine ballaststoffhaltigen Speisen (Müsli, Kernobst, Vollkornbrot usw.) mehr zu sich nehmen. Das Abendessen am Vortag der Dickdarmspiegelung sollte ausschließlich aus klarer Brühe, klaren Säften oder Tee bestehen.
  • Tag der Untersuchung:
    • Bei einer Magenspiegelung (Endosonografie) müssen Sie komplett nüchtern bleiben. Das heißt: keine Zigaretten rauchen, kein Wasser trinken und keine Tabletten nehmen.
    • Bei einer Dickdarmspiegelung ist morgens die zweite Hälfte der Darmspüllösung einzunehmen. Das sollte etwa drei Stunden vor der geplanten Untersuchung abgeschlossen sein.
Interventioneller Ultraschall

Die Medizinische Klinik II verfügt über eine High-End-Ultraschall-Geräteausstattung, mit der sämtliche inneren Organe ohne Anwendung von Röntgenstrahlung mit hoher Auflösung und bei Bedarf unter Zuhilfenahme von Kontrastmittel in Echtzeit untersucht werden können. 

So können zur Diagnosestellung häufig teure und belastende Großgeräteuntersuchungen wie MRT oder CT vermieden oder zusätzliche Informationen hinzugewonnen werden. Außerdem gelingt es mit hochauflösendem Ultraschall, unter örtlicher Betäubung mit dünnen Nadeln gezielt Gewebsproben zu entnehmen, Flüssigkeitsverhalte zu drainieren oder Entzündungsherde und Abszesse zu entlasten.

Funktionsdiagnostik und Funktionslabor

Zur Abklärung von Durchfällen und/oder Blähungen bieten wir die sogenannten H2-Atemtests an, die mittels Atemluft die Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten – zum Beispiel gegen Milchzucker oder Sorbit erlauben. Auch bakterielle Fehlbesiedelungen im Dünndarm können wir so feststellen.

Weiterhin verfügt die Medizinische Klinik II über eine pH-Metrie- und Impedanz-Messeinheit, die eine kontinuierliche Messung von Säure und nicht saurem Reflux in der Speiseröhre ermöglicht, und so die Möglichkeit bietet, eine exakte Therapiesteuerung bei Sodbrennen vorzunehmen und in der Abklärung von ungeklärten Brustschmerzen eingesetzt wird.

Die Diagnostik wird durch eine hochauflösende Manometrie ergänzt. Mit dieser Methode können der Druck und die Peristaltik (Nahrungstransport) in der Speiseröhre gemessen werden. Die Untersuchung kommt zum Einsatz bei unklaren Krämpfen in der Speiseröhre, Schluckbeschwerden und Problemen beim Speisentransport vom Mund in den Magen. Die Untersuchung dauert rund 15 Minuten und wird ohne Narkose durchgeführt.

Klinisches Labor

Unser klinisches Labor bietet computergestützte Analytik mit Instrumentarium, modernsten Standards, regelmäßige Teilnahme an externen und internen Qualitätskontrollen, Quantifizierung von Substraten des Kohlenhydrat-, Fett-, Eiweißstoffwechsels, des Immunsystems, des Hormon- und Gerinnungssystems, der Nierenfunktion, Bestimmung von Tumormarkern und von Arzneimittelkonzentrationen im Blut.

Unsere medizinischen Schwerpunkte in der Gastroenterologie

Eine Visite  in der Medizinischen Klinik II Gastroenterologie am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Unsere Gastroenterologie bietet ein breites diagnostisch-therapeutisches Spektrum. Zu unseren Schwerpunkten gehören:

  • Diagnostische und therapeutische Endoskopie und Endosonografie
  • Interventioneller Ultraschall
  • Gastroenterologische Funktionsdiagnostik
  • Palliativmedizin
  • Diabetologie
  • Internistische Intensivmedizin auf der interdisziplinären Intensivstation
  • CED-Sprechstunde im angegliederten MVZ

direkt zum MVZ

  • Interdisziplinäre Tumorkonferenz
  • Gastro-ösophageale Refluxkrankheit

direkt zu unserem Refluxzentrum

Schwerpunkte endoskopischer Diagnostik und Therapie sind die Magenspiegelung (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie), die Untersuchung des Dickdarms (Koloskopie) und des Enddarms (Rektoskopie) sowie die endoskopische Untersuchung und Behandlung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse (ERCP). 

Wir haben nun auch die Möglichkeit, den kompletten Dünndarm mit einem Ballonenteroskop zu untersuchen. Das ist zum Beispiel bei ungeklärten Blutungsquellen aus dem Dünndarmbereich relevant. Alternativ wird eine Kapselendoskopie  angeboten, bei der Auffälligkeiten im Dünndarm durch eine kleine, frei schwimmende Digitalkamera in Pillengröße aufgezeichnet werden können.

Bronchoskopie

Bei einer Bronchoskopie wird über den Mund des Patienten durch die Luftröhre (Trachea) hindurch bis in die Hauptbronchien hinein ein Endoskop eingeführt.

Es gibt starre und flexible Bronchoskope, die zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden. Starre Endoskope sind vorwiegend für alle künstlich gesetzten Körperöffnungen geeignet. Flexible Endoskope werden dagegen für alle natürlichen Körperöffnungen eingesetzt.

Wir bieten flexible Bronchoskopien in den folgenden Einsatzgebieten an:

  • Suche nach Lungentumoren
  • Entnahme von Probenmaterial
  • Biopsie (Entnahme von Gewebeproben)
  • Durchführung einer Bronchiallavage
  • Probenentnahme zur mikrobiologischen Untersuchung auf Keime (Bakterien, Pilze, Parasiten)
  • Abklärung von Verengung der Atemwege
  • Feststellung von Bereichen mit Minderbelüftung der Lunge (so genannte Atelektasen), zum Beispiel nach einer größeren Operation
Diabetologie
Eine Diabetesberatung in der Medizinischen Klinik II Gastroenterologie am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Diabetis melitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die sich durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels zeigt. 

Das Team der Diabetologie am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien hilft Ihnen

  • festzustellen, ob bei Ihnen eine Diabetiserkrankung vorliegt
  • betreut Sie stationär: stellt Ihr Insulin ein und schult Sie ausführlich
  • bietet ambulante Betreuung mit regelmäßiger Beratung, Insulindosisanpassung und Labordiagnostik
  • Ihren diabetischen Fuß optimal zu versorgen

Eine konsequente und individuelle Behandlung von Anfang an ist sehr wichtig, um mögliche Folgeerkrankungen an Augen, Nieren, Herz, Nerven und Blutgefäßen zu vermeiden.

In unserem Team befinden sich Pflegefachkräfte, Diabetologen (DDG), Diabetesberater (DDG) und Wundmanager. Gemeinsam kümmern wir uns um die Blutzuckeroptimierung mittels Therapieanpassung und mit Hilfe von strukturierten Einzel- und Gruppenschulungen.

Ziel unserer Arbeit ist es, dass Sie sich sicher und kompetent im Umgang mit Diabetes fühlen.

Unser Therapiespektrum auf einen Blick:

  • Diagnostik von Diabetes mellitus bei Verdacht auf diabetische Stoffwechsellage, Insulinresistenz oder seltene Diabetesformen
  • Stationäre Betreuung bei Diabetesmanifestation mit Insulineinstellung und ausführlichen Schulungen
  • Ambulante Betreuung in unserem MVZ mit regelmäßiger Beratung, Insulindosis-Anpassung und Labordiagnostik, sowie Schulungen auch im Rahmen von DMP Programmen.
  • Therapieoptimierung zum Erlangen einer guten Lebensqualität und Vermittlung von Sicherheit im Alltag
  • Überwachung und Prävention von Folgeerkrankungen
  • Interdisziplinäre Komplexbehandlung des diabetischen Fußsyndroms
Dünndarmkapselendoskopie

Die Dünndarmkapselendoskopie hat neben der Push-Enteroskopie die Diagnostik von Dünndarmerkrankungen erheblich verbessert. Die Untersuchung beinhaltet ein gründliches Aufklärungsgespräch, Abführmaßnahmen und setzt entsprechende technische Vorrichtungen voraus.

Endosonografie

Die Endosonografie kombiniert die Endoskopie mit dem Ultraschall und stellt somit einen Ultraschall von innen dar. Sie ermöglicht so die hochauflösende Darstellung von Veränderungen im oberen und unteren Magen- und Darmtrakt.

Zur Sicherstellung einer optimalen Patientenbehandlung, Patientenüberwachung und Patientennachbeobachtung ist unsere Endoskopie apparativ auf dem modernsten Stand. Unsere Untersuchungen erfolgen in der Regel nach Gabe einer Sedierungsspritze (zum Beispiel mit Propofol) in einer dem Wunsch des Patienten oder der Schwierigkeit des Falles angepassten Schlaftiefe. 

Auf Wunsch können die Untersuchungen auch gerne ohne Sedierung und mit besonders dünnen Instrumenten durchgeführt werden. Während der Untersuchung erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter (Sauerstoffsättigung, Puls, Blutdruck und so weiter) sowie eine Nachbeobachtung in einem Aufwachraum.

Die hygienischen Anforderungen an die Abteilung genügen höchsten Ansprüchen und erfüllen die Vorgaben der deutschen Fachgesellschaft (DGVS). Selbstverständlich werden regelmäßige mikrobiologische Abstrichuntersuchungen und Hygienekontrollen durchführt.

  • Untersuchungen mit radialem und longitudinalem endokopischen Ultraschall
  • Feinnadelaspiration (FNA)
  • Transgastrale Drainage von Pankreaspseudozysten
  • Metallstents
  • Nicht selbstexpandierende Stents
ERCP

​​​​​​​Mit einer ERCP (endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikografie) werden die Gallengänge, die Gallenblase und die Gänge der Bauchspeicheldrüse mit Hilfe von Röntgenkontrastmittel und einem speziellen Endoskop dargestellt. 

Die ERCP kommt zum Einsatz bei: 

  • Steinentfernung an Gallengang und Pankreasgang
  • Mechanische Lithotrypsie
  • Stenosebehandlung an Gallengang und Pankreasgang
  • Bougierung
  • Dilatation
  • Stenteinlagen
  • Metallstents
  • Nicht selbstexpandierende Stents
  • Modulare Cholangioskopie
  • Gallengangsbiopsien
Erkrankungen der Verdauungsorgane und der Leber
Eine Endoskopie in der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien

Zu den Schwerpunkten der Medizinischen Klinik gehört es, Erkrankungen des Verdauungstraktes und der Leber zu erkennen und zu behandeln. 

Durch eine enge Zusammenarbeit mit Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie unseres Hauses greifen die Behandlungsabläufe auf diesem Gebiet im Sinne unserer Patienten eng zusammen. Beispielhaft sind hierfür Erkrankungen des Gallensystems genannt.

Wesentliche Instrumente sind die Sonografie (Ultraschalluntersuchung) sowie die Endoskopie (Spiegelungsverfahren der Verdauungsorgane).

Besondere Erfahrungen bestehen bei folgenden Krankheitsbildern:

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Darmpolypen
  • Darmkrebs
  • Dickdarmdivertikel und ihre Komplikationen
  • Gallensteinleiden und Gallengangssteine
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt

Führend bei Lebererkrankungen

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik ist die Behandlung von Lebererkrankungen. Seit langem nehmen wir auch an klinischen Studien auf dem Gebiet der Behandlung von chronischen Lebererkrankungen teil und können so auch modernste Therapieverfahren anbieten.

Wir verfügen insbesondere über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der interferongestützten Behandlung der chronischen Virushepatitis C. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt stellen die autoimmune Lebererkrankung (Autoimmunhepatitis) und die primär-biliäre Lebererkrankung (PBC) dar.

Die an unserer Klinik durchführbare Radiofrequenzablation ermöglicht in geeigneten Fällen eine moderne und schonende Behandlung von bösartigen Tumoren in der Leber.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie und der Praxis für Strahlentherapie erfolgt in der interdisziplinären Tumorkonferenz auch die fachübergreifende Behandlung von Krebserkrankungen der Verdauungsorgane. 

Damit ist eine lückenlose Versorgung von Patienten mit solchen Erkrankungen von der Diagnosestellung bis zur Nachsorge in unserem Hause gewährleistet.

Gastroskopie

Als Gastroskopie bezeichnet man die mit einem Gastroskop durchgeführte Untersuchung von Magen, Ösophagus und proximalem Duodenum. 

Diagnostische Verfahren

  • Biopsieentnahme
  • Chromoendoskopie inklusive NBI
  • pH - Metrie
  • Ösophagusmanometrie

Zur Blutstillung gehören folgende Interventionelle Verfahren:

  • Hämoclips / OTSC - Clips
  • Injektionstherapie
  • Ligaturbehandlung
  • Argonplasma - Koagulation (APC)

Gewebeabtragungsverfahren 

  • Polypektomie
  • Mukosektomie 
  • endoskopische Submukosadissektion
  • Vollwandresektion (FTRD)
  • Thermodestruktion APC

Weitere Interventionelle Verfahren

  • Metallstenteinlage
  •  Bougierung von Ösophagusstenosen
  • Dilatation von Stenosen Behandlung von Achalasien
  • Dilatationsbehandlung mit Witzel-Ballon
  •  Botox-Injektionen
  • Spaltung von Zenkerdivertikeln
Koloskopie

Eine Koloskopie auch Darmspiegelung genannt dient der Untersuchung des Dickdarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Dünndarmes.

  • Biopsieentnahme
  • Chrooendoskopie inklusive NBI

Zur Blutstillung gehören folgende Interventionsverfahren dazu:

  • Hämoclips / OTSC - Clips
  • Injektionstherapie
  • Argonplasma - Koagulation (APC)

Therapieverfahren zur Gewebeabtragung:

  • Polypektomie
  • Mukosektomie
  • endoskopische Submukosadissektion
  • Vollwandresektion (FTRD)
  • Thermodestruktion APC
  • Dilatation von Stenosen

                  

Onkologie

Ein wichtiger Schwerpunkt unseres medizinischen Angebotes ist die Versorgung von Patienten mit bösartigen Erkrankungen. Dazu gehören Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts (zum Beispiel der Speiseröhre, des Magens oder des Darmes), der Bauchspeicheldrüse oder der Leber. Aber auch andere bösartige Erkrankungen wie zum Beispiel der Lymphknoten, der Brust, des Knochenmarks sind Teil unseres Spektrums. 

Dabei steht immer die ganzheitliche Behandlung unserer Patienten im Fokus mit dem Ziel, für jeden Patienten eine Diagnostik bzw. Therapie vorzuschlagen, die zu ihm passt.

Palliativmedizin

Der palliativmedizinische Dienst im Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien betreut schwerstkranke Patientinnen und Patienten multiprofessionell über die Fachgebietsgrenzen hinweg und ist Ansprechpartner für die Bedürfnisse in der letzten Lebensphase. 

Vor allem Seelsorge, Physikalische Therapie, Musik- und Aromatherapie, Psychoonkologie, palliativmedizinische Pflege und ärztliche Betreuung gehen Hand in Hand und bemühen sich um die bestmögliche Symptomlinderung und Begleitung von Sterbenden.

PTC

Die perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der ableitenden Gallenwege (Cholangiographie) über eine von außen durch die Haut und das Lebergewebe in die intrahepatischen Gallengänge eingebrachte Punktionsnadel.

Die PTC bietet zudem eine Möglichkeit zur nicht-chirurgischen Dekompression der Gallenwege und Behebung einer Cholestase durch Bougierung beziehungsweise zusätzliches Einbringen eines Stents oder Drainagekatheters in das betroffene Gallenwegssegment.

Rekto- und Proktoskopie

Eine Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) dient der Untersuchung des Enddarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Afters (mit Proktoskopie: Proktorektoskopie). Diese Untersuchung wird entweder in einer Praxis oder einer Klinik von einem Arzt durchgeführt. Eine Spiegelung des gesamten Dickdarms wird hingegen Koloskopie genannt.

Dagegen ist die Proktoskopie eine invasive Methode zur Untersuchung des Analkanals und des unteren Rectums bei proktologischen Erkrankungen. Weitere Methoden zur Untersuchung des Mast- und Dickdarms sind die Rektoskopie, Rektosigmoidoskopie, Koloskopie und Hämorrhoidenligatur.

 

Sonografie

Die moderne Ultraschalldiagnostik ist ein wichtiger Pfeiler der medizinischen Diagnostik geworden. Modernste Geräte faszinieren mit exzellenter örtlicher Auflösung und liefern uns ein nahezu perfektes Bild der für unser Auge nicht zugänglichen inneren Organe. 

Durch Kontrastmittel verstärkte Ultraschallbilder geben Einblicke in die Durchblutung von Organen und Tumoren und Verfahren wie die Elastografie erlauben zusätzliche Aussagen über die Gewebebeschaffenheit der untersuchten Organe.

Der entscheidende Vorteil der Ultraschall-Diagnostik liegt für unsere Patienten darin, dass Ultraschall eine überaus schonende und nicht belastende Methode darstellt, die ohne Röntgenstrahlen, Radioaktivität oder elektromagnetische Strahlung auskommt.

Unsere Sonographie-Abteilung verfügt über modernste High-End Geräte mit der Möglichkeit von Doppler- und Farbdoppleruntersuchungen, Harmonic-Imaging-Technologien, Kontrastmittelultraschall und Elastografie. Die bei uns durchgeführten Untersuchungen erfassen sämtliche Bauchorgane sowie bei spezieller Fragestellung Hals mit Schilddrüse, Brustkorb, Extremitäten, Weichteile und sämtliche Gefäß- und Lymphknotenregionen.

Techniken:

  • konventionelle B-Bild Sonographie
  • Tissue-harmonic Imaging (THI)
  • farbkodierte Duplexsonographie
  • Ultraschall-gezielte Probenentnahme
  • Kontrastmittelultraschall
  • Elastografie

Neben den diagnostischen Möglichkeiten bietet der Ultraschall auch therapeutische Möglichkeiten:

  • Ultraschallgesteuerte Drainageanlagen
  • Radiofrequenzablation, eine Methode, bei der unter Ultraschallsteuerung gezielt und lokalisiert bösartiges Gewebe (z.B. Lebermetastasen) durch Zufuhr von großer Hitze zerstört werden kann.
  • Abdomensonografie (Leber, Gallenwege, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz Nieren, Gefäße, Lymphknoten sowie Darmwand)
  • Sonografisch gesteuerte Gewebeentnahme (Biopsien)
  • Radiofrequenzablation (RFA)
  • Zystendrainagen
  • Abszeßdrainagen
  • Kontrastmittelsonographie
  • Farbkodierte Dopplersonographie (FKDS)
  • Schilddrüsensonografie
  • Beinvenensonografie
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