Allgemein- und Visceralchirurgie

Allgemein- und Visceralchirurgie

Erkunden Sie unser Behandlungsangebot und finden Sie den richtigen Ansprechpartner

Allgemeinchirurgie

Allgemeinchirurgie

Alle allgemeinchirurgischen Eingriffe anzubieten, und das auf höchstem Niveau und so Patienten-schonend wie möglich, ist das Ziel unserer Kliniken. Zahlreiche dieser Operationen führen wir minimalinvasiv (als "Schlüsselloch-Chirurgie") nach dem Motto „kleine Schnitte – schneller fit – weniger Schmerzen“ durch. Dafür steht uns modernste Technik (HD-Videoturm mit computergesteuerter Bild- und Videodokumentation, Ultraschallschere, Neuromonitoring u.v.m) zur Verfügung.

Dabei haben wir folgende Behandlungsschwerpunkte:

  • Schilddrüse
  • Darmkrebs
  • gutartige Darmerkrankungen
  • Enddarmleiden
  • Gallenblase
  • Hernien (Bauchwand-, Leistenbrüche)
  • Refluxerkrankung
     

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Blinddarmentzündung/Appendizitis

Blinddarmentzündung / Appendizitis

Die Appendizitis, im Volksmund Blinddarmentzündung, ist eine relativ häufige, gutartige Darmerkrankung, die rechtzeitig erkannt und operiert gut behandelbar ist. Dabei führt der Name Blinddarmentzündung in die Irre, die Infektion betrifft nämlich nur ein kleines Anhängsel am Blinddarmabschnitt des Dickdarms, den Wurmfortsatz (Appendix). Während bekannt ist, dass Kinder besonders zur Appendizitis neigen, denken Erwachsene bei Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber zunächst meistens nicht an diese Erkrankung. Wenn die Schmerzen im rechten Unterbauch besonders ausgeprägt sind, liegt der Verdacht näher. Trotzdem empfiehlt es sich, auch bei anhaltenden heftigen Bauchschmerzen in anderen Regionen, vor allem in Verbindung mit Übelkeit und Fieber, zeitnah einen Arzt aufzusuchen.

Die Appendizitis wird an unserem Hause standardmäßig laparoskopisch (minimalinvasiv) operiert, so dass nach der Operation kaum Narben zu sehen sind.

Nur in seltenen Fällen, zum Beispiel bei Blinddarmdurchbruch mit starker Bauchfellentzündung (Peritonitis), erfolgt die Operation mit einem herkömmlichen Bauchschnitt. 

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Divertikulitis

Divertikulitis

Ausstülpungen in der Darmwand (Divertikel) sind eigentlich harmlos und kommen im Alter häufiger. Dann hat sich Darmschleimhaut durch Lücken in der Darmwand gedrängt, die eigentlich für durchtretende Darmgefäße gedacht sind. Wenn ein Patient/eine Patientin viele solche Divertikel aufweist, spricht der Mediziner von Divertikulose.

Während Divertikulose noch keinen Krankheitswert hat, wird es beschwerlich, wenn diese Divertikel sich entzünden. Dann hat der Patient/die Patientin die gutartige Darmerkrankung bzw. Dickdarmentzündung Divertikulitis. Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Verhärtungen im Bauchraum weisen häufig darauf hin. Wenn konservative Therapien wie die Ernährungsumstellung und Antibiotika nicht dauerhaft helfen, kommt oft eine Operation infrage, um Linderung zu erreichen.

Wir können diese Operation minimalinvasiv (laparoskopisch) vornehmen. Dabei entfernen wir den betroffenen Dickdarmabschnitt und verbinden die beiden Darmenden mit einem Klammernahtgerät.

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Fistel

Fistel

Als Fisteln definieren wir in der Koloproktologie Verbindungen zwischen Darm und Haut, die Flüssigkeit, häufig Eiter, absondern. Dabei folgen diese Analfisteln meistens auf vorangegangene Abszesse. Weil das mit zum Teil starken Schmerzen einhergeht, wird der Stuhlgang zur Belastung. Diese Analfisteln können nur mithilfe der Chirurgie dauerhaft geheilt werden. Wir therapieren unsere Patientinnen und Patienten je nach Indikation durch eine Verschiebung eines Hautläppchens oder die Einbringung eines speziellen Plugs (Docht). Dieser Analfistelplug eignet sich vor allem für hohe Analfisteln, wird vom Körper später vollständig resorbiert und durch körpereigenes Material ersetzt.

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Gallenblasen-Operation

Gallenblasen-Operation

Ein großer Prozentsatz der Bevölkerung lebt mit Gallensteinen. Etwa 10 Prozent aller Erwachsenen leiden darunter. Unspezifische Symptome wie Übelkeit, Unwohlsein und leichte Bachschmerzen stehen hier im Vordergrund. Zur Therapie kommen oft Medikamente infrage. Wenn die Beschwerden jedoch immer wiederkehren, oder wenn Sie starke Koliken mit Stuhl- und Urinverfärbung infolge Ihrer Gallensteine haben, ist eine operative Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie) die Therapie der Wahl.

Operieren mit kaum sichtbaren Narben

Neben unserem standardisierten minimalinvasiven Verfahren bieten wir die Cholezystektomie auch durch einen einzigen Schnitt im Bauchnabel an. Durch spezielle, extra dafür entwickelte Instrumente ist diese Single Port-Operation effektiv und sicher. Später, wenige Wochen nach dem Eingriff, ist der Schnitt im Nabel praktisch nicht mehr sichtbar. Im Prinzip können alle Gallenblasen, die nicht akut entzündet sind, mit dieser Technik operiert werden, wenn der Patient/die Patientin noch keine Operation im Bauchraum hatte und die Bauchdecke nicht extrem kräftig ist.

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Hämorrhoiden

Hämorrhoiden

Jeder Mensch lebt mit Hämorrhoiden, denn dieses Gewebe am Ausgang des Enddarms dichtet den After mit ab. Erst, wenn sie sich stark vergrößern und zu Entzündungen neigen, werden Hämorrhoiden behandlungsbedürftig.

In die Koloproktologie kommen meistens jene Patientinnen und Patienten, bei denen Behandlungen mit Medikamenten, Veröden oder Vereisen nicht ausreichen und die Beschwerden sehr stark sind. Größere Befunde oder stark blutende Hämorrhoiden behandeln wir stationär. Unseren Patientinnen und Patienten stehen wir mit den unterschiedlichsten chirurgischen Techniken zur Verfügung. So bieten wir neben der herkömmlichen chirurgischen Methode, bei der wir die Hämorrhoiden vollständig entfernen, auch die minimalinvasive Methode (Staplerhämorrhoidopexie bzw. Stapler-Operation nach Longo) an. Sie eignet sich zur relativ schonenden Behandlung von Hämorrhoiden 3. Grades, die sich noch gut in den After zurückschieben lassen. Wir beraten Sie zu allen für Sie infrage kommenden Möglichkeiten.

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Hernienchirurgie

Hernienchirurgie

Hernienoperationen (Bruchoperationen) gehören zu den häufigsten Eingriffen in der Bauchchirurgie. Schließlich werden in deutschen Krankenhäusern jährlich mehr als 350.000 Hernien-Operationen infolge eines Leistenbruchs, Bauchdeckenbruchs oder Nabelbruchs durchgeführt. Als qualitätsgesichertes Hernienzentrum möchten wir ihren Bruch (Hernie) bestmöglich versorgen und haben uns deswegen einer übergeordneten Qualitätssicherung durch die Deutsche Herniengesellschaft (DHG) und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie (DGAV) gestellt.

Dabei wichtig zu wissen ist: Eine Hernie (Bruch) entsteht durch eine Schwachstelle der Bauchwand. Durch diese können Organteile des Bauchraums durch die Muskel-Sehnenplatten des Bauches nach außen gedrückt werden. Dadurch entsteht eine Vorwölbung unter der Haut. Jeder Bruch besteht somit aus einer Bruchpforte ("Loch" in der Bauchwand) und einem Bruchsack. Wenn in dieser Bruchpforte nach außen vorgewölbte Organteile eingeklemmt werden, können sie dadurch Schaden nehmen und Schmerzen verursachen. Dann sollte dieser chirurgisch versorgt werden.

Die Chirurgie bietet verschiedene Verfahren zum Verschluss solcher Brüche an. Die Hernienchirurgie ist sowohl minimalinvasiv als auch offen möglich. Leistenbrüche, Nabelbrüche und manche Narbenbrüche lassen sich laparoskopisch (über eine Bauchspiegelung) mit nur kleinen Schnitten versorgen. Um für Sie die optimale Methode der Hernienoperation zu finden, beraten wir Sie gerne.

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Minimalinvasive video-assistierte Thyreoidektomie (MIVAT)

Minimalinvasive video-assistierte Thyreoidektomie (MIVAT)

Die Minimalinvasive Video-Assistierte Thyreoidektomie (MIVAT) wurde 1998 von Prof. Paolo Miccoli in Pisa entwickelt. Es ist mittlerweile das am weitesten verbreitete Verfahren in der minimalinvasiven Schilddrüsenchirurgie, zum Beispiel zur Entfernung von Knoten oder Schilddrüsenlappen.

Dabei wird über einen zwei bis drei Zentimeter langen Schnitt, unter Einsatz einer HD-Videokamera, die Operation an der Schilddrüse vorgenommen – mit den gleichen Sicherheitsstandards wie bei einer offenen Operation. Die Präparation erfolgt mit eigens zu diesem Zweck von Miccoli entwickelten Spezialinstrumenten, die Versorgung der Gefäße mit einem Ultraschall-Skalpell und Gefäß-Clips aus Titan. Durch die hochauflösende Kamera kommen die anatomischen Strukturen vergrößert und sehr klar zur Darstellung.

Das kosmetische Ergebnis ist in der Regel sehr gut, die postoperativen Schmerzen sind deutlich geringer als bei einem herkömmlichen Eingriff. Wenn Sie Interesse an MIVAT haben, beraten wir Sie gerne dazu, ob dieses Verfahren für Sie infrage kommt.

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Nebenachilddrüsenchirurgie

Nebenschilddrüsenchirurgie

Die Nebenschilddrüsen sind kleine Organe, die der Schilddrüse mehr oder weniger eng anliegen und den Kalziumstoffwechsel des Körpers regulieren. Die Regulation erfolgt über das Hormon der Nebenschilddrüse, das so genannte Parathormon.

Eine Operation der Nebenschilddrüsen wird in der Regel erforderlich, wenn es zu einer Überproduktion des Parathormons kommt. Wenn diese Überproduktion aus nicht ersichtlichen Gründen durch Vergrößerung der Nebenschilddrüsen entsteht, bezeichnet man die daraus resultierende Krankheit als primären Hyperparathyreoidismus. Fast immer ist die Erkrankung gutartig, in seltenen Fällen besteht eine erbliche Belastung. Abhängig von der Anzahl der erkrankten Drüsen werden unterschiedliche Operationsverfahren gewählt.

Wichtig ist, ausreichend gesundes Nebenschilddrüsengewebe zu belassen, damit der Kalziumstoffwechsel weiterhin funktioniert, und alles erkrankte Gewebe zu entfernen. Weil es Lagevariationen der Nebenschilddrüsen gibt und das erkrankte Gewebe zuverlässig identifiziert werden muss, erfordert diese Art der Chirurgie einen sehr erfahrenen Operateur.

Außerdem empfiehlt sich die Wahl einer Klinik, die die Möglichkeit der Kältekonservierung von Nebenschilddrüsengewebe hat – dann kann dieses Gewebe jahrelang konserviert und im Bedarfsfall nach Auftauen in die Muskulatur des Menschen eingepflanzt werden.

Weiterhin empfiehlt sich, ein Chirurgie-Team zu wählen, das während der OP das sogenannte Parathormon misst. Dieser Quick-Parathormon-Test zeigt sofort, wie der Operationserfolg ausfällt.

Bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen ist in den meisten Fällen eine minimalinvasive Nebenschilddrüsenoperation (MIVAP) möglich, die sehr organschonend und schmerzarm ist.

Wenn die Überproduktion des Parathormons aus reaktiven Gründen vorliegt (wie zum Beispiel bei chronischem Nierenversagen oder wenn Kalzium durch den Darm nicht in den Körper aufgenommen werden kann), sprechen wir von einem reaktiven Hyperparathyreoidismus. In diesem Falle sind immer alle vier Nebenschilddrüsen erkrankt und vergrößert. Sie werden entweder bis auf einen kleinen, normal großen Rest entfernt (subtotale Parathyreoidektomie) oder man entfernt alle Nebenschilddrüsen im Halsbereich und pflanzt einen Teil des Gewebes in die Muskulatur am Unterarm in gleicher Sitzung ein (totale Parathyreoidektomie plus autologer Transplantation). Dabei ist dann die Kryokonservierung des Nebenschilddrüsengewebes von sehr hoher Bedeutung für den Patienten.

Unser Schilddrüsenzentrum ist auf all diese Fälle eingerichtet und berät Sie umfassend zu Ihren Möglichkeiten.

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Proktologie

Proktologie

Für Patientinnen und Patienten ist der Gedanke, die proktologische Chirurgie zu benötigen, oft zunächst erschreckend und der Eingriff selbst tabubehaftet. Doch Schmerzen, Entzündungen, Stuhlentleerungsstörungen, Blutungen und viele andere Beschwerden können dadurch oft dauerhaft gelindert oder geheilt werden. Die Lebensqualität steigt.

Die Proktologie ist das Fachgebiet, das sich der Diagnostik und Therapie von Enddarmleiden spezialisiert – dazu zählen unter anderem Abszesse, Fisteln, Polypen, Hämorrhoiden und Enddarmvorfall.

Wenn Sie betroffen sind, nehmen wir Ihnen Ihre Unsicherheit, beraten Sie umfassend und bereiten Sie gut auf Ihren Eingriff vor.

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Refluxerkrankung

Refluxerkrankung

Die gastroösophageale Refluxkrankheit ist die häufigste gutartige Erkrankung des oberen Magen-Darm-Traktes in der westlichen Welt. In Deutschland leiden schätzungsweise 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung darunter. Dabei sind die charakteristischen Symptome Sodbrennen, Aufstoßen und Schmerzen hinter dem Brustbein. Ursache ist ein vermehrter Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre.

Gibt es eine Alternative zur ständigen Medikamenteneinnahme?

Weil die medikamentöse Behandlung mit Säureblockern zwar gut wirkt, aber viele Jahre oder sogar lebenslang erfolgen muss, wünschen sich viele Patienten irgendwann eine Alternative. Wenn trotz medikamentöser Therapie die Beschwerden weiter bestehen oder die unerwünschten Wirkungen der Medikation sich häufen, ist ebenfalls ein operativer Eingriff angezeigt. Bevor wir operieren, untersuchen wir jeden Patienten und jede Patientin natürlich ausführlich.

Bei dem minimalinvasiven Eingriff wird ein Teil des Magens in Form einer Manschette um die untere Speiseröhre gelegt und so der Rückfluss von Mageninhalt verhindert (fachsprachlich: Fundoplicatio). Wenn, was häufig vorkommt, außerdem ein Zwerchfellbruch vorliegt, behandeln wir ihn gleichzeitig mit.

Die Operation wird über kleine, zirka einen Zentimeter lange Hautschnitte vorgenommen. Dabei sind Komplikationen selten, die Patientinnen und Patienten können bereits am Folgetag flüssige Kost zu sich nehmen. Wie Langzeitstudien gezeigt haben, sind 85 bis 90 Prozent der Patientinnen und Patienten mit der Operation zufrieden und hinterher beschwerdefrei.

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Masterdarmfall (Rektumprolaps)

Mastdarmvorfall (Rektumprolaps)

Zum Mastdarmvorfall (Rektumprolaps) kommt es häufig durch eine Beckenbodenschwäche und/oder chronische Verstopfung. Experten für Koloproktologie und Chirurgie kennen inzwischen mehrere Wege, ihn effektiv zu behandeln.

Schritt eins zur Therapie ist die Diagnostik. Sie erfolgt in unserer Koloproktologie mit folgenden Untersuchungsmethoden:

  • Sphinktermanometrie (Messung der Schließmuskelkraft)
  • Rö-Kolontransitzeit (Röntgenuntersuchung der Passagezeit im Dickdarm)
  • Defäkografie (Röntgenuntersuchung der Mastdamentleerung)
  • ggf. Kernspintomografie

Danach können wir jeden Patienten, jede Patientin zielführend beraten. Dabei erfolgt die Therapieplanung bei gleichzeitiger Harninkontinenz in Zusammenarbeit mit unserer urologischen Abteilung bzw. den einweisenden belegärztlich tätigen Gynäkologen.

Bei uns bewähren sich zur Therapie des Rektumprolapses folgende Operationsmethoden:

  • Methode nach S.T.A.R.R. (Teilentfernung des hervortretenden Enddarms durch den After mittels eines Klammernahtgerätes)
  • laparoskopische Sigmaresektion (Kürzung des Dickdarmes mittels Bauchspiegelung)
  • laparoskopische Rektopexie (Nahtbefestigung des Enddarmes mittels Bauchspiegelung)
  • konventionelle Sigmaresektion (Entfernung des Endabschnittes des Dickdarms) und Rektopexie (Enddarmfixation)

Wir beraten Sie umfassend und treffen gemeinsam mit Ihnen die Entscheidung für das geeignetste Operationsverfahren.

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Schilddrüsenchirurgie

Schilddrüsenchirurgie

Schilddrüsenchirurgie mit Neuromonitoring

Schilddrüsenerkrankungen sind alles andere als selten und sie beeinträchtigen das körperliche und seelische Wohlbefinden beträchtlich. Nach einer erfolgreichen Schilddrüsentherapie steigt die Lebensqualität, da sind sich all unsere Patientinnen und Patienten einig. Nicht immer reicht die konventionelle Therapie, zum Beispiel mit Medikamenten, aus. Wenn bei Ihnen alles für die Chirurgie spricht, sind Sie bei uns in fachkundigen Händen.

Seit vielen Jahren legen wir einen Schwerpunkt auf die Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse sowie der Nebenschilddrüsen und stehen mit unserer interdisziplinären Fachkompetenz zu Ihrer Verfügung.

Unser operatives Leistungsspektrum umfasst:

  • Operation der gutartigen Knotenstruma
  • Operation bei Schilddrüsenautonomien und Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Operation bei M. Basedow
  • Operation bei bösartigen Veränderungen der Schilddrüse
  • Operation bei Überfunktion der Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus)
  • Operationen bei intrathorakalen und retrosternalen Strumen (Abtauchen der Schilddrüse in den Zwischenlungenraum)
  • Operationen bei Strumarezidiven (Zweitoperationen)

Bei der Chirurgie der Knotenstruma haben wir uns darauf spezialisiert, den Stimmbandnerv, der hinter der Schilddrüse verläuft, ebenso zu erhalten wie die Epithelkörperchen kleinster Drüsen, die für den Kalziumhaushalt des Körpers zuständig sind.

Damit das gelingt, setzen wir auf das Neuromonitoring des Stimmbandnervs, wobei wir zu jedem Zeitpunkt während der Operation eine Funktionsprüfung des Nervs vornehmen können. Damit minimieren wir das Risiko einer Verletzung des Stimmbandnervs mit begleitender Stimmbandlähmung.

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Schließmuskelschwäche

Schließmuskelschwäche

Schließmuskelschwäche ist belastend und vermindert die Lebensqualität - glücklicherweise ist sie jedoch kein Schicksal, das Patientinnen und Patienten einfach hinnehmen müssen. Oft kann die Chirurgie Lösungen bieten, d.h. der Schließmuskel kann operativ versorgt und somit repariert werden. Allerdings sind in manchen Fällen die Nerven, die den Schließmuskel innervieren, für die Schwäche verantwortlich. Dann können wir durch einen „Schrittmacher", den wir in einem kleinen chirurgischen Eingriff implantieren, dafür sorgen, dass der Schließmuskel wieder kräftig wird – dieses Verfahren heißt sakrale Nervenstimulation.

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Schlüsselloch-Chirurgie

Schlüsselloch-Chirurgie

Schlüsselloch-Chirurgie ist der bei Patientinnen und Patienten übliche Name für minimalinvasive Operationen, die nur kleine Wunden hinterlassen und daher organschonend und narbenarm sind. Zudem verkürzen sie meistens die Verweildauer im  Krankenhaus. Inzwischen gibt es zahlreiche Behandlungsansätze, die sich der Schlüsselloch-Technik bedienen und unterschiedlichste Beschwerden bzw. Erkrankungen lindern oder heilen. Dabei ist die videoassistierte Thoraxchirurgie (englisch videoassisted thoracic surgery, kurz VATS) ein besonders erfolgreiches Beispiel. Wenn Sie Lungenkrebs im Frühstadium oder ein peripheres Bronchialkarzinom haben, kommt die VATS infrage, um das erkrankte Gewebe zu entfernen (die sogenannte VATS-Lobektomie).

Früher wurden anatomische Lungenresektionen ausschließlich über eine Thorakotomie zwischen den Rippen durchgeführt. Dafür mussten die Chirurgen allerdings Muskeln durchtrennen und die Rippen mit einem Thoraxsperrer auseinanderdrängen - die Atemmechanik wurde stark beeinträchtigt. Inzwischen gibt es neben der offenen Lungenchirurgie gleich mehrere minimal-invasive Verfahren. Neben der VATS-Lobektomie zum Beispiel auch die intrathorakale Laserchirurgie. 

Ob in der Thoraxchirurgie, der Gynäkologie, der Koloproktologie, der Gastroenterologie, der Urologie - in vielen Fachgebieten sind minimalinvasive Eingriffe möglich und üblich. Dabei hängt es immer von der genauen Diagnose, dem Allgemeinzustand und den Wünschen des Patienten bzw. der Patientin ab, ob die Schlüsselloch-Chirurgie wirklich die bessere, weil voraussichtlich effektivere und sicherere Wahl ist. Sprechen Sie uns auf Ihre Möglichkeiten an, wir beraten Sie umfassend.

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Stuhlentleerungsstörung

Stuhlentleerungsstörung

Die Stuhlentleerungsstörungen stellen einen Schwerpunkt der Arbeit in unserem Zentrum dar. Patientinnen und Patienten, die mit Problemen bei der Entleerung leben, untersuchen wir zunächst ambulant oder stationär. Anschließend können wir in einigen Fällen mithilfe der modernen Chirurgie helfen. Zum Beispiel kommt für viele die minimalinvasive Entfernung eines Teils des Dickdarms infrage: Hierbei wird teilweise der Enddarm so fixiert, dass die Stuhlentleerung wieder auf dem normalen Wege funktioniert. Dieses Verfahren heißt laparoskopische Resektionsrektopexie. Wenn Patientinnen mit entsprechender Indikation operiert der Experte für Koloproktologie gemeinsam mit einem Gynäkologen, der zusätzlich die Scheidenhinterwand verstärkt (Scheidenplastik). Dabei erreichen wir, dass sich der Darm später nicht weiter ausdehnen kann, was ebenfalls der Stuhlentleerungsstörung entgegenwirkt. Wir beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten.

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Tumoroperation, konventionelle "offene" Verfahren

Tumoroperation, konventionelle "offene" Verfahren

Wenn schon ein fortgeschrittener Tumor vorliegt oder nach Voroperationen im Bauch ist die konventionelle, "offene" Chirurgie die sicherste und sinnvollste Vorgehensweise. Dabei werden über einen größeren Bauchschnitt der Tumor und das zugehörige Lymphabflussgebiet entfernt. Wenn die Anlage eines künstlichen Darmausganges (Stoma) nötig ist, entweder als vorübergehendes Stoma oder bei sehr tief sitzenden Enddarmtumoren auch endgültig, sprechen wir dieses Verfahren mit jedem Patienten/jeder Patientin ausführlich ab. Dann werden Sie im Umgang mit diesem Stoma auch geschult.

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