Prostata-MRT und Prostata-Biopsie im Institut für Radiologie im Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg

Prostata-MRT und Prostata-Biopsie

Der Chefarzt der Radiologie, PD Dr. med. Wolfgang Wüst, verfügt über die höchste in Deutschland erreichbare Qualifikationsstufe, das Q2-Zertifikat der Deutschen Röntgengesellschaft für mpMRT Prostata.

Prostata-MRT

Das Prostatakarzinom ist mit jährlich ca. 50.000 Neuerkrankungen in Deutschland die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Wie bei vielen bösartigen Tumorerkrankungen ist es im Frühstadium meist symptomlos und wird deshalb oft erst spät entdeckt. Bei ca. 30 % der über 50-jährigen Männer und bis zu 70% der 80-jährigen Männer findet sich ein symptomloses Prostatakarzinom. Aufgrund dieser Zahlen ist eine frühzeitige Erkennung des Tumors essentiell.

Dabei spielt die multimodale Prostata-MRT die zentrale Rolle und ist herkömmlichen Vorsorgemethoden wie dem Tastbefund, der Ultraschalluntersuchung oder der Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA-Wert) aus einer Blutprobe überlegen. Dabei kommen verschiedene Techniken zur Darstellung der Anatomie, der Zelldichte und der Gefäßversorgung der Prostata zum Einsatz. Die Prostata-MRT gilt daher zurzeit als das sensitivste radiologische Verfahren einen Tumor zu entdecken, wobei ein unauffälliges MRT die Erkrankung mit hoher Sicherheit ausschließt. Dadurch können eventuell unnötige diagnostische und therapeutische Eingriffe verhindert werden. Die Prostata-MRT ist eine aufwändige und technisch anspruchsvolle Untersuchung und liefert nur in der Hand von Experten verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse. Wichtig ist der Einsatz moderner Techniken, wie sie von den Fachgesellschaften für Urologie und Uroradiologie im Rahmen der sogenannten „multiparametrischen MRT" (mpMRT) gefordert werden. Die Begutachtung erfolgt gemäß der sogenannten PI-RADS-Kriterien („Prostate Imaging Reporting and Data System") in ihrer aktuellen Version.

Untersuchungsablauf

Entscheidend für eine optimale Bildqualität sind bewegungsfreie Aufnahmen. Da die Untersuchung ca. 30 Minuten dauert, sollten Sie bequem im Gerät liegen und Ihre Harnblase sollte weitgehend entleert sein. Am Tag vor der Untersuchung sollte auf blähende Speisen wie Bohnen wenn möglich verzichtet werden, da größere Luftansammlungen im Enddarm die Bildqualität beeinträchtigen können. Eventuelle Darmbewegungen können mit Hilfe eines gut verträglichen Medikamentes zusätzlich herabgesetzt werden. Der Einsatz einer in den Enddarm eingeführten Spule („Endorektalspule“) ist aufgrund der Modernität unseres MRT-Gerätes und der verwendeten Sequenzen nicht nötig.

Für wen ist ein Prostata-MRT sinnvoll?

Ein auffälliger PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund sind die häufigsten Gründe für ein Prostata-MRT. Weder der PSA-Wert noch der Tastbefund bedeuten allerdings, dass mit Sicherheit eine Tumorerkrankung vorliegt. Diese Veränderungen können nämlich auch im Rahmen von Entzündungen entstehen und somit gutartig sein. Bevor zur weiteren Abklärung eine Stanzbiopsie durchgeführt wird, liefert die MRT wichtige Informationen und kann sofern gutartige Veränderungen diagnostiziert werden einen Biopsie ersparen.

 

Prostata-Biopsie

Wird ein tumorverdächtiges Areal in der Prostata-MRT entdeckt, sollte dieses Areal gezielt biopsiert werden, um die Diagnose zu sichern und die eventuelle Aggressivität des Tumors und die damit verbundene individuelle Therapie zu bestimmen. Aufgrund unserer langjährigen Expertise verfügen wir als einzige Radiologie im Großraum Nürnberg-Erlangen über die Möglichkeit die tumorverdächtigen Areale auch im MRT zu biopsieren.

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