Vorsorgeuntersuchungen

im Institut für Radiologie am Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg

Liebe Patientin, lieber Patient,

Vorsorgeuntersuchungen sind das A und O um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Wenn man Veränderungen frühzeitig erkennt, kann man sie oft erfolgreicher behandeln. Wir in der  Radiologie können selbst kleine Befunde mit individualisierten und schonenden Verfahren erkennen und bieten daher Vorsorgeuntersuchungen z.B. der Prostata, des Kopfes, der Lunge, des Herz/Gefäßsystems oder auch des Bauchraumes an.

Sollten Sie daran Interesse haben, kontaktieren Sie uns bitte.

Prostatakrebs

Das Prostatakarzinom ist mit jährlich ca. 50.000 Neuerkrankung in Deutschland die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Wie bei vielen bösartigen Tumorerkrankungen ist es im Frühstadium meist symptomlos und wird deshalb oft erst spät entdeckt. Bei ca. 30 % der über 50-jährigen Männer und bis zu 70% der 80-jährigen Männer findet sich ein symptomloses Prostatakarzinom. Aufgrund dieser Zahlen ist eine frühzeitige Erkennung des Tumors essentiell.

Dabei spielt die multimodale Prostata-MRT die zentrale Rolle und ist herkömmlichen Vorsorgemethoden wie dem Tastbefund, der Ultraschalluntersuchung oder der Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA-Wert) aus einer Blutprobe überlegen. Die Prostata-MRT gilt zurzeit als das sensitivste Verfahren einen Tumor zu entdecken, wobei ein unauffälliges MRT die Erkrankung mit hoher Sicherheit ausschließt. Dadurch können eventuell unnötige diagnostische und therapeutische Eingriffe verhindert werden.

Untersuchungsablauf

Entscheidend für eine optimale Bildqualität sind bewegungsfreie Aufnahmen. Da die Untersuchung ca. 30 Minuten dauert, sollten Sie bequem im Gerät liegen und Ihre Harnblase sollte weitgehend entleert sein. Am Tag vor der Untersuchung sollte auf blähende Speisen wie Bohnen wenn möglich verzichtet werden, da größere Luftansammlungen im Enddarm die Bildqualität beeinträchtigen können. Eventuelle Darmbewegungen können mit Hilfe eines gut verträglichen Medikamentes zusätzlich herabgesetzt werden. 

Schlaganfall

Unser Blut strömt ein Leben lang durch unser Gefäßsystem. Leider unterliegt auch dieser Teil unseres Körpers im Laufe unseres Lebens altersbedingten Veränderungen, die Erweiterungen (sog. Aneurysmen) oder aber Ablagerungen an der Gefäßwand und Verengungen verursachen können. Während Erweiterungen plötzlich platzen können und schnell in lebensgefährlichen Blutungen enden, kann es  hinter Gefäßengstellen zu einer Minderversorgung des Gewebes mit Sauerstoff kommen. Aber auch vollständige Verschlüsse der Gefäße können auftreten, die je nachdem welches Organ sie betreffen, sich unterschiedlich bemerkbar machen.

In diesem Zusammenhang sind sicherlich der Herzinfarkt und der Schlaganfall die bekanntesten Krankheitsbilder, bei denen es zu einem Gefäßverschluss kommt. Leider verspürt man bis zum akuten Eintritt des Verschlusses häufig keine Symptome. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, diese Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu therapieren. Während beim Herzen Engstellen mittels Computertomographie sekundenschnell untersucht werden können (Herz-CT), kommt insbesondere im Kopf-Hals Bereich die Magnetresonanztomographie zum Einsatz. Mit ihr können innerhalb weniger Minuten ohne Strahlenbelastung Engstellen erkannt und so Ihr individuelles Risiko eingeschätzt werden.

Lungenkrebs

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern zählt Lungenkrebs zu den 5 häufigsten Krebserkrankungen. Wie bei vielen Tumorarten ist auch Lungenkrebs im Frühstadium häufig symptomlos. Doch gerade in diesem Stadium ist er in der Regel heilbar und somit ist ein frühzeitiges Erkennen wünschenswert. Wissenschaftlich ist inzwischen belegt, dass die Durchführung eines Niedrigdosis-CTs Lungenkrebs im Frühstadium entdecken kann und damit die Sterblichkeit gesenkt werden kann. Aufgrund unseres high end CT-Scanners können wir Ihnen diese Untersuchung mit einer äußerst niedrigen Dosis und auch ohne die Gabe von zusätzlichem Kontrastmittel anbieten.

Herzinfarkt

Vor einem Herzinfarkt fürchten sich mehr als die Hälfte aller Bundesbürger. Pro Jahr erleiden über 200.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt und mehr als 50.000 versterben daran. Mittels Herz-CT können frühzeitig Veränderungen der Herzkranzgefäße erkannt und entsprechende medikamentöse Therapien oder Änderungen des Lebensstils eingeleitet werden, um einem Herzinfarkt vorzubeugen.

Mit der Herz-CT können insbesondere Verengungen und Verkalkungen der Herzkranzgefäße dargestellt werden. Optimale Bildqualität bei individuell angepasster Niedrigdosisuntersuchung erfordert modernste Technik, die in unserer Abteilung in Form eines high-end Dual Source CT-Gerätes zur Verfügung steht.  In vielen Fällen kann so eine Herzkatheteruntersuchung mit den damit verbundenen Risiken vermieden werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Bildqualität der Herz-CT wird dabei von der Modernität des verwendeten CT-Geräts, aber auch von einer möglichst niedrigen und regelmäßigen Herzfrequenz bestimmt. Um die Herzfrequenz vor der Untersuchung zu stabilisieren, werden häufig blutdrucksenkende Medikamente eingesetzt (sog. B-Blocker). Zur Beurteilung eventueller Engstellen der Herzkranzgefäße wird ein gut verträgliches, jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht.

Um den Grad der Verkalkung Ihrer Herzkranzgefäße zu bestimmen, kann zusätzlich ein sogenanntes Calcium-Scoring durchgeführt werden. Mit dem Ergebnis kann das individuelle Risiko abgeschätzt werden, im weiteren Leben an relevanten Engstellen zu erkranken und im Zuge dessen einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Calcium-Scoring wird ohne Kontrastmittel und mit äußerst niedriger Dosis durchgeführt.

Krebserkrankungen des Bauchraumes

Der Bauchraum enthält eine Vielzahl an Organen wie z.B. die Leber, die Nieren oder die Bauspeicheldrüse. Die Magnetresonanztomographie ermöglicht es dem Radiologen den kompletten Bauchraum umfassend zu beurteilen und erlaubt so ein frühzeitiges Erkennen von kleinsten Veränderungen.

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