Craniosacrale Therapie

Lösung und Veränderung findet ganzheitlich statt: körperlich und seelisch

Craniosacrale Therapie

Durch achtsame, feine Berührungen am angezogenen Menschen werden freie und eingeschränkte Stellen am Körper erspürt. Da unser Körper Erinnerungen nicht nur im Gehirn, sondern auch in anderen Organen und im Gewebe speichert, findet durch die Craniosacrale Therapie Lösung und Veränderung in einem ganzheitlichen Sinne statt. Über das Empfinden des eigenen Körpers kann die Wahrnehmung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse deutlicher werden. Dieses Selbst-Bewusstsein ermöglicht neue Sicht- und Handlungsweisen.

Die Craniosacrale Therapie wurde Anfang des Jahrhunderts von Dr. William Sutherland entwickelt. In den achtziger Jahren fand sie durch Dr. John Upledger weltweite Verbreitung. Der Name stammt vom lat. Cranium (=knöcherner Schädel) und Sacrum = Kreuzbein (Knochen am unteren Ende der Wirbelsäule). Der Schädel besteht aus mehreren Knochen, die durch Nähte miteinander verbunden und damit minimal beweglich sind. In den Hohlräumen des Gehirns (Ventrikeln) findet die Produktion der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) statt. Der Liquor zirkuliert in und um das Gehirn und im Rückenmark. Im Zusammenspiel mit Hirnhäuten, Schädel- und Kreuzbeinknochen entsteht ein feines Ausdehnen und Zusammenziehen. Dieser Rhythmus teilt sich über die Faszien (= die bindegewebigen Muskelhüllen) dem ganzen Körper mit.

Die Hände der Therapeutin folgen dabei den vorhandenen Bewegungen. Durch dieses Begleiten kommt es zu einem Lösen von Einschränkungen und einer Neuorientierung im Craniosacralen Puls.  Ebenso wird die Eigenbewegung der Organe durch sanfte Berührung erspürt und gefördert. Dies führt zu einem Gewinn an Fülle und Ausgeglichenheit. Der Körper wird in seiner Fähigkeit selbstheilende Vorgänge einzuleiten unterstützt. Die Behandlung findet in der Regel im Liegen statt und dauert zwischen 25 und 50 Minuten. Sie sollten bequem bekleidet sein und möglichst keinen Schmuck tragen. Bei Bedarf ergänzen eine Faszienmassage oder aktive Bewegungsangebote die Selbstwahrnehmung.

Bei folgenden Beschwerden kann die Craniosacrale Therapie lindern oder lösen:

  • Schmerzsymptome wie z. B. Kopf-, Gelenks- und Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Syndrom, Migräne, Kiefergelenksbeschwerden, Ischias, etc.
  • Beeinträchtigungen des Sehens oder Hörens, Tinnitus aurium, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Blasenentzündung
  • psychosomatische Beschwerden, Ängste und bestimmte Formen der Depression
  • zum Stressabbau und zur Spannungsregulation
  • als allgemeine Krankheitsvorbeugung und zur Stärkung der Abwehrkräfte
  • zur Steigerung des Körperempfindens und einfach zum eigenen Wohlbefinden.

Da die Therapie ganzheitlich ist, sind diese Symptome nur Anhaltspunkte zur Orientierung, in welchen Bereichen die Craniosacrale Therapie wirksam ist. Der Anwendungsbereich ist nahezu unbegrenzt.

 

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