Interventionelle Radiologie im Institut für Radiologie am Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg

Interventionelle Radiologie

Interventionelle Radiologie

Aufgrund des technischen Fortschrittes steht eine Vielzahl von minimalinvasiven radiologischen Verfahren zur Verfügung, die unter Bildsteuerung (zum Beispiel Computertomografie oder Magnetresonanztomografie) durchgeführt werden. Sie stellen eine Kombination aus reiner Bildgebung und Behandlung dar und sind eine Alternative oder Ergänzung zu operativen Eingriffen. Häufige Einsatzgebiete sind dabei unter anderem Gewebeprobeentnahmen bei tumorverdächtigen Befunden in der Bildgebung, das Einlegen von Plastikschläuchen in Flüssigkeitsansammlungen nach einer Operation oder das Einbringen von schmerzlindernden Medikamenten zum Beispiel bei Wirbelsäulenproblemen. Viele dieser Eingriffe können auch ambulant angeboten werden.

Minimalinvasive Tumorbehandlungen

Die moderne Radiologie hat sich in den letzten Jahren auch zu einem therapeutischen Fach entwickelt, so dass die Möglichkeit, auch Tumore oder Tumormetastasen mit Hilfe einer Sonde, die direkt in das erkrankte Gewebe eingebracht wird, zu verkochen. Dieses Verfahren wird üblicherweise stationär unter Vollnarkose durchgeführt. Im Gegensatz zu einer Operation ist das Auftreten von Komplikationen seltener und der Eingriff ist für den Patienten deutlich schonender. Bereits nach zwei Tagen kann der Patient in der Regel das Krankenhaus verlassen. Ob diese Verfahren auch bei Ihnen angewendet werden können, hängt von Ihrer individuellen Tumorausdehnung und von Ihrem Allgemeinzustand ab.

Digitale Subtraktionsangiografie (DSA)

Bei der digitalen Subtraktionsangiografie wird typischerweise in der Leiste oder am Handgelenk ein arterielles Gefäß unter örtliche Betäubung steril punktiert. Anschließend wird unter Röntgenkontrolle ein sogenannter Katheter im zu untersuchenden Gefäß positioniert und Kontrastmittel über diesen Katheter gespritzt. Häufig geht es dabei um Engstellen z.B. der Unterschenkelgefäße, die mit einem Ballon nach der Kontrastmitteldarstellung erweitert werden können. In einigen Fällen ist es auch nötig, ein Metallgeflecht (Stent) in das Gefäß einzubringen. Nach der Behandlung wird die Punktionsstelle mit einem Druckverband versorgt, der frühestens nach vier Stunden wieder entfernt werden kann.

Im Gegensatz zur CT- und MRT-Angiografie weist die DSA ein höheres Komplikationsrisiko auf (z.B. Blutung oder Embolie). Außerdem ist die Untersuchungsdauer länger, bietet aber die Möglichkeit der Behandlung von krankhaften Veränderungen im Gefäßsystem. Daher wird die DSA üblicherweise nach einer vorangegangenen Diagnostik mittels CT- oder MRT-Angiografie angewandt.

 

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