Radiologie

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Magnetresonanztomografie (MRT)

Die Magnetresonanztomografie (MRT), auch Kernspintomografie genannt, ist für viele Organe die Bildgebung der 1. Wahl. Moderne Tomografen arbeiten unter Verwendung starker Magnetfelder und Radiowellen, was für Patientinnen und Patienten schmerzlos und ohne Röntgenstrahlen abläuft. 

Die MRT eignet sich sowohl für den gesamten Körper als sogenanntes Ganzkörper-MRT als auch für einzelne Körperregionen oder Organe. Zum Einsatz kommt die MRT unter anderem für folgende Untersuchungen:

  • Herz-MRT 
    Mit dieser Untersuchung können wir Leistungsknick, Luftnot, verminderte Belastbarkeit oder Brustschmerz abklären. Dabei kann die Anatomie des Herzens (Morphologie), die Bewegung des Herzmuskels und der Herzklappen (Funktion) als auch die Durchblutungssituation (Perfusion) in Ruhe oder unter Belastung (Stress) untersucht werden. Insbesondere im Rahmen einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder nach einem Herzinfarkt ist es besonders wichtig, sich den Herzmuskel (Myokard) genauer anzuschauen, um mögliche Narben aufgrund einer Entzündung oder eines Gefäßverschlusses auszuschließen oder zu bestätigen. Damit liefert die Herz-MRT (Kardio-MRT) wesentliche Informationen für Ihre weitere Behandlung.
     
  • Gefäß-MRT
    Verengungen der Gefäße (Stenosen) können zu Durchblutungsstörungen führen. Zu Beginn sind diese Verengungen häufig symptomlos, können aber bei weiterer Zunahme der Engstelle zu einer Minderversorgung des Gewebes mit Blut und damit Sauerstoff führen. Je nachdem in welchem Bereich des Körpers diese Veränderungen auftreten, sind die Symptome unterschiedlich. In den Beinen kann dies zu Schmerzen beim Gehen führen, so dass nur noch wenige Meter am Stück zurückgelegt werden können ohne anzuhalten. Am Herz kann dies zu einem Herzinfarkt oder im Gehirn zu einem Schlaganfall führen. Mittels der Gefäß-MRT (Angio-MRT) können aber nicht nur Engstellen, sondern auch Erweiterungen (Aneurysmen) z.B. bedingt durch einen Bluthochdruck (Hypertonus) erkannt werden. 
     
  • Schädel-MRT 
    Zur Abklärung u.a. von Ohrgeräuschen (Tinnitus), Schwindel, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen (Migräne) oder Nackenschmerzen können wir ein MRT des Schädels bzw. Gehirns durchführen. Neben der eigentlichen Gehirnanatomie können auch Nervenstrukturen wie z.B der Gesichtsnerv (Nervus facialis) oder der Hör- und Gleichgewichtsnerv (Nervus vestibulocochlearis) dargestellt werden. Hier können entzündlichen Veränderungen (Neuritis) oder auch kleine Tumore (z.B. Schwannom) vorliegen, die entsprechende Symptome verursachen.
     
  • Becken-MRT 
    Das Becken-MRT widmet sich den Beckenorganen, zum Beispiel der Harnblase, der Prostata, der Gebärmutter oder den Eierstöcken. Speziell für die Prostata ist die MRT eine hervorragende Methode zur Diagnostik von Prostatakarzinomen in einem frühen Stadium (Prostata-MRT). Die mittels MRT entdeckten Herde können wir mithilfe einer MRT-gesteuerten Biopsie abklären (Prostata-Biopsie). Insbesondere bei Patienten mit einem erhöhten Prostata-spezifischem Antigen (PSA-Wert) ist die Prostata-MRT zur weiteren Abklärung oder Vorsorgeuntersuchung sinnvoll.
     
  • Bauch-MRT
    Mit Hilfe des Bauch-MRT (Abdomen-MRT) kann der gesamte Bauchraum mit allen Organen untersucht werden. Gutartige und bösartige Veränderungen in Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse (Pankreas) können so optimal dargestellt werden und erlauben uns eine frühzeitige Diagnose. Symptome dieser Veränderungen können Bauchschmerzen, Unwohlsein oder Völlegefühl sein. Aufgrund der nicht vorhandenen Röntgenstrahlen kann die Abdomen-MRT auch sehr gut für Vorsorge oder Verlaufskontrollen eingesetzt werden. Dies gilt auch für Untersuchungen von einzelnen Organen wie beim Leber-MRT, Nieren- oder Nebennieren-MRT oder Bauchspeicheldrüsen-MRT.
     
  • Wirbelsäulen-MRT
    Bei Rückenschmerzen oder ausstrahlenden Schmerzen entlang von Nervenstrukturen kommt das Wirbelsäulen-MRT zum Einsatz. Dabei können insbesondere Bandscheiben (Discus), Rückenmark (Myelon) mit umgebender Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) und Nerven mit ihren Wurzeln anschaulich dargestellt werden. Häufig sind diese Veränderungen auf Verschleiß (Arthrose, Degeneration) zurückzuführen. Aber auch Veränderungen im Knochenmark im Rahmen von Tumorerkrankungen wie z.B. bei Absiedelung von Tumorzellen (Metastasen) können wir mittels Wirbelsäulen-MRT frühzeitig erkennen.

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Computertomografie (CT)

Patienten wie Ärzte wünschen sich rasche, zuverlässige Diagnosen mit geringer Strahlenbelastung – und die moderne Computertomografie (CT) macht dies möglich. Dabei bewährt hat sich die Zwei-Röhren CT (Dual-Source CT) als modernes rechnergesteuertes Untersuchungsverfahren zur besonders schnellen Darstellung aller Körperregionen mit Schnittbildern. Dadurch haben wir als Radiologen die Möglichkeit Auffälligkeiten aus allen Richtungen betrachten zu können. Patienten profitieren davon, dass selbst kleinste Veränderungen dargestellt werden können. Darüber hinaus ermöglicht die CT Gewebsentnahmen z. B. von Lungenrundherden.

In folgenden Bereichen ist die CT die Bildgebung der Wahl:

  • zur Erkennung von Herzerkrankungen ohne einen Herzkatheter, also nicht-invasiv (Kardio-CT)
  • zur Diagnostik von Nieren- und Harnleitersteinen (Stein-CT) 
  • uroradiologische Tumordiagnostik im Hohlsystem der ableitenden Harnwege, das Nieren, Harnleiter und Harnblase umfasst (CT-Urografie)
  • zur 3D-Diagnostik eines Knochenbruchs (Fraktur), die dem Orthopäden wichtige Informationen für die geplante Operation liefert

Mit einer kardialen Computertomografie (Kardio- oder auch Herz-CT) können wir Schnittbilder des Herzen anfertigen und den Grad der Verkalkung der Herzkranzgefäße (Kalk-Score) und damit das Risiko für einen Herzinfarkt erkennen. Nach Kontrastmittelgabe lassen sich Engstellen der Herzkranzgefäße (Koronarien) ausschließen, sodass unter Umständen auf eine Herzkatheteruntersuchung mit Punktion der Leistenarterie verzichtet werden kann. Angenehm für unsere Patientinnen und Patienten: Die Kardio-CT dauert nur rund 5 Minuten und ist aufgrund des Zwei-Röhren CT (Dual Source CT) mit einer niedrigen Strahlenbelastung durchführbar. Daher eignet sich das Herz-CT auch ideal als Vorsorgeuntersuchung (Check-up).

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Interventionelle Radiologie

Die sogenannte interventionelle Radiologie bezeichnet die Kombination aus reiner Bildgebung und Behandlung. So können zum Beispiel unter Sichtkontrolle im Computertomografen (CT) Gewebeproben entnommen werden, um eine bösartige Erkrankung festzustellen oder aber auszuschließen. Geht es bei Ihnen um Veränderungen der Prostata, die weiter abgeklärt werden sollen, können wir diese mittels der Magnetresonanztomografie (MRT) nicht nur genau darstellen, sondern auch biopsieren. Aber auch Flüssigkeitsansammlungen z.B. nach einer Operation können mit Hilfe eines kleinen Plastikschlauchs (Drainage) behandelt werden. Diese Eingriffe finden üblicherweise mit lokaler Betäubung (Lokalanästhesie) statt.

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Röntgen

Seit Wilhelm Conrad Röntgen im Jahre 1895 die unsichtbaren Strahlen entdeckte, die nach ihm benannt wurden, hat diese Art der Bildgebung die Welt erobert und sich dabei stetig weiterentwickelt. Inzwischen funktioniert diese Art der Bildgebung ohne Röntgenfilme, rein digital. Hierdurch entfällt das Risiko für Fehlbelichtungen, die früher dazu führten, dass Aufnahmen wiederholt werden mussten. Das schont die Patientinnen und Patienten zusätzlich. Diese moderne Technik ermöglicht es auch, Knochenbrüche, Fremdkörper, Tumoren etc. mit einer geringen Röntgendosis sichtbar zu machen.

Eine besondere Röntgen-Untersuchung ist die Defäkografie, eine funktionelle Röntgenuntersuchung des Enddarms zur Diagnostik von Erkrankungen des Beckenbodens und des Enddarms (Rektum). Mithilfe der Defäkografie können die Ursachen für Probleme beim Stuhlgang wie z.B. chronische Verstopfung (Obstipation) sichtbar gemacht werden.

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Durchleuchtungsuntersuchung

Durchleuchtungsuntersuchungen sind diejenigen Untersuchungen in der Radiologie, die Teile des Körpers in Bewegung darstellen können. Dazu nutzen wir für unsere Patienten schonende digitale Röntgentechnik. Wir durchleuchten den gesamten Magen-Darm-Trakt einschließlich des Schluckaktes. Diese Untersuchung kommt insbesondere bei Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl, Sodbrennen (Reflux) oder Steckenbleiben von Nahrung zum Einsatz.

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Ultraschall / Sonografie

Die moderne Ultraschalldiagnostik ist ein wichtiger Pfeiler der medizinischen Diagnostik geworden. Der entscheidende Vorteil der Ultraschall-Diagnostik für Patientinnen und Patienten liegt darin, dass Ultraschall eine überaus schonende und nicht belastende Methode darstellt, die ohne Röntgenstrahlen oder elektromagnetische Strahlung auskommt. Allerdings können mit Hilfe der Sonografie nur oberflächliche Strukturen wie z.B. die Schilddrüse ausreichend beurteilt werden. Bei tiefer im Körper liegenden Organen wie der Bauchspeicheldrüse sollten Schnittbildverfahren wie die Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) zur genaueren Beurteilung eingesetzt werden.

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