Psychosomatik

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Anpassungsstörungen im Zusammenhang mit spirituellen Krisen

Anpassungsstörungen im Zusammenhang mit spirituellen Krisen

Wenn Sie unter einer Anpassungsstörung leiden, wie sie zum Beispiel von einer Sinnkrise ausgelöst werden kann, können Sie sich an die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wenden. Solche Anpassungsstörungen können sowohl im Zusammenhang mit spirituellen Krisen als auch mit Veränderungen im persönlichen Umfeld stehen. Sie bringen vielfältige Symptome mit sich. Ob plötzlich gravierende Zweifel am selbst gewählten Lebensweg vorhanden sind oder ob die Außenwelt einen Neubeginn fordert – etwa im Falle des Verlusts der Arbeitsstelle oder des Partners –, wir sind für Sie da.

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Bewegungsimpulse

Bewegungsimpulse

Bewegungsimpulse ergänzen Psychotherapie und bewähren sich in der Psychosomatik seit vielen Jahren. In unserer psychosomatischen Tagesklinik haben sie zum Beispiel die Gelegenheit, gemeinsam an Qi Gong, Spaziergängen oder Nordic Walking in der näheren Umgebung teilzunehmen. Bewegungsimpulse helfen Ihnen, Ihren Körper wahrzunehmen und seine Vitalität (wieder) zu entdecken.

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Dissoziative Störungen

Dissoziative Störungen

Neben anderen Indikationen werden in der Klinik für Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie auch dissoziative Störungen behandelt. Dabei steht dissoziativ für trennend, spaltend – das heißt, Körperfunktionen bzw. Wahrnehmungen, die normalerweise zusammengehören, sind dann nicht mehr kohärent. Wir sind für Patientinnen und Patienten da, die dissoziative Zustände entwickeln, wie sie unter anderem infolge eines erlebten Traumas auftreten können. Dissoziative Störungen können sich zum Beispiel äußern in Form von

  • dissoziativen Amnesien
  • dissoziativen Bewegungsstörungen
  • oder einer dissoziativen Identitätsstörung (z.B. multiple Persönlichkeitsstörung).

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Einzeltherapie analytisch oder tiefenpsychologisch

Einzeltherapie – analytisch oder tiefenpsychologisch

Sowohl die analytische als auch die tiefenpsychologische Psychotherapie sind psychoanalytisch begründet und wurzeln in den Lehren Sigmund Freuds. Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie fokussiert eher Konflikte in der Gegenwart, die analytische Therapie arbeitet mehr Konflikte in der Vergangenheit (ab der Kindheit) auf.  Welches Verfahren für Sie hilfreicher ist, hängt vor Ihrer Situation ab.

 

In der psychosomatischen Tagesklinik ist die Einzeltherapie Ihr ganz eigener Raum, in dem die Fäden der Therapie für Sie zusammenfließen und die unterschiedlichen Phasen Ihrer Therapie von Ihrer*Ihrem Bezugstherapeut*in im Blick behalten werden.

Zu Beginn heißt das zunächst: Anamnesen-Erhebung und Aufbau eines guten therapeutischen Bündnisses mit dem Team und Ihrer Gruppe.

In der Mitte der Therapie erarbeiten und fokussieren Sie mit Ihrem*Ihrer Bezugstherapeut*in die Themen, die im Moment Vorrang haben.

Zum Ende Ihrer Therapie versuchen wir, gemeinsam mit Ihnen, einen guten Übergang in Ihren Alltag zu gestalten und in der Therapie Entwickeltes in den Alltag zu transferieren. Fragen nach dem beruflichen Wiedereinstieg und ambulanter psychotherapeutischer Weiterbehandlung werden besprochen.

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Entspannungsverfahren und Meditation

Entspannungsverfahren und Meditation

In unserer psychosomatischen Tagesklinik kommen unseren Patientinnen und Patienten auch Entspannungsverfahren zugute, zum Beispiel Progressive Muskelrelaxation, autogenes Training und Meditation. Sie bewähren sich in der Psychosomatik bzw. zur Ergänzung der Psychotherapie seit Langem auf vielfältige Weise.

 

Progressive Muskelrelaxation (PMR): Bei diesem Verfahren können Sie einen tiefen Zustand der Entspannung des ganzen Körpers erreichen. Dafür spannen Sie nach Anleitung nacheinander einzelne Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge an, halten diese Muskelspannung kurz und lösen sie anschließend. Die Aufmerksamkeit wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen. Durch regelmäßiges Üben der Progressiven Muskelrelaxation kann eine bessere Körperwahrnehmung und eine generelle Senkung der Muskelspannung erreicht werden.

 

Meditation: Wir bieten einen Zugang zur Meditation über die Methode der Achtsamkeit. Achtsamkeitsmeditationen sind in vielen Religionen und Kulturen gängige spirituelle Praxis. Mithilfe von Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Dadurch soll geübt werden, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem klares, hellwaches Gewahrsein und tiefe Entspannung gleichzeitig möglich sind.

 

Autogenes Training: Das Autogene Training ist eine konzentrative Entspannungsübung. Ziel des Autogenen Trainings ist die Entspannung mit eigener Vorstellungskraft von innen her, ohne äußeres Zutun und ohne äußere Unterstützung. Denn körperliche und vegetative Funktionen wie der Pulsschlag oder die Atmung sind in der Regel einer direkten Willensbeeinflussung nicht oder nur schwer zugänglich. Durch die Übungen im Autogenen Training werden diese in einen Ruhezustand „umgeschaltet“. Regelmäßiges Üben ermöglicht es, durch gedankliche Konzentration ruhiger und gelassener zu werden.

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Gruppentherapie analytisch oder tiefenpsychologisch

Gruppentherapie – analytisch oder tiefenpsychologisch

Sowohl die analytische als auch die tiefenpsychologische Psychotherapie sind psychoanalytisch begründet und wurzeln in den Lehren Sigmund Freuds. Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie fokussiert eher Konflikte in der Gegenwart, die analytische Therapie arbeitet mehr Konflikte in der Vergangenheit (ab der Kindheit) auf. Welches Verfahren für Sie hilfreicher ist, hängt vor Ihrer Situation ab.

In den Gruppensitzungen profitieren Sie von der vielfältigen Resonanz aller Teilnehmer*innen. Hier werden schwerpunktmäßig Rollenkonflikte und zwischenmenschliche Kontakt- und Beziehungsstörungen bearbeitet. Die Gruppe bietet oft ein Abbild der eigenen äußeren sozialen Situation. Diese kann durch direkte Rückmeldung und durch die Reaktionen der Mitpatient*innen erfahren und bewusst gemacht werden. Zudem können Sie in der Gruppensituation Menschen mit ähnlichen oder gleichen Problemen erleben. So wirkt die Gruppe als kritischer Spiegel einerseits und als Stütze andererseits. Daneben unterstützt Sie die Gruppentherapie darin, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und eventuell neue Reaktionen im sozialen Miteinander zu erleben.

 

In der psychosomatischen Tagesklinik findet die psychotherapeutische Gruppentherapie  im Rahmen einer Interaktionsgruppe statt. Ergänzt wird das wöchentliche Angebot mit einem Spezialverfahren: Kunst- oder Musiktherapie, Körper- und Tanztherapie, Konzentrative Bewegungstherapie. Zudem gibt es einmal pro Woche die psychodynamische Großgruppe.

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Integration im Team

Integration im Team

Das Team unserer Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg setzt in der psychosomatischen Tagesklinik auf den intensiven Austausch, damit Sie als unser*e Patient*in optimal behandelt werden.

Dabei tauschen wir uns bei täglichen Besprechungen über unsere Eindrücke in den verschiedenen Therapieangeboten aus. Dadurch können wir unser Vorgehen und Angebot hinsichtlich Ihres persönlichen Entwicklungsprozesses immer wieder neu anpassen und aufeinander abstimmen. Dieser Prozess fließt auch als Rückmeldung in Ihre Therapie mit ein. Dieser Blick aus vielerlei Blickwinkeln ermöglicht Ihnen, verborgene Ressourcen, Stärken und Entwicklungspotentiale zu entdecken. Außerdem erhalten Sie Impulse für die Neu-Orientierung in Ihrem täglichen Leben. Auf diese Weise setzen wir unsere Idee einer ganzheitlich-psychosomatischen Behandlung um.  

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Konsiliarische Mitbehandlung

Konsiliarische Mitbehandlung

Die Psychosomatik versteht sich als Fachbereich mit engen interdisziplinären Bezügen, sodass unsere Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie die intensive Zusammenarbeit mit den anderen Fachrichtungen des Krankenhauses Martha-Maria pflegt.

Dadurch können wir auffällige Befunde in den Fachabteilungen des Haupthauses rasch abklären. Konsiliarische Mitbehandlung bedeutet für Sie, dass Sie die Expertise eines interdisziplinären Therapeut*innen- und Pflegeteams nutzen können und für unterschiedliche Untersuchungen und Therapien jeweils nur kurze Wege auf sich nehmen müssen.

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Konzentrative Bewegungstherapie

Konzentrative Bewegungstherapie

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine körperorientierte Psychotherapie. Sie nutzt die Körperwahrnehmung in Ruhe und Bewegung, um die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und die Qualität des Erlebens zu erforschen. Dabei werden Wahrnehmung und Bewegung als Grundlage des Denkens, Fühlens und Handelns eingesetzt.

Die KBT geht den Weg der bewussten Körperwahrnehmung im Hier und Jetzt. Durch die konzentrative Hinwendung auf das eigene Erleben - einfühlend und handelnd - werden Erinnerungen belebt, die sich körperlich in Haltung, Bewegung und Verhalten ausdrücken.

Mit jeder Belebung des Wahrnehmens wird gleichzeitig eine innere Bewegung ausgelöst. Mit jeder Bewegung wird Wahrnehmung belebt. Durch das Finden von Worten für das bisher Unaussprechliche kann ein Bezug zur Realität hergestellt werden, neue Perspektiven eröffnen sich, Handlungsspielräume werden erprobt.

Zentrales Element ist das KBT-Angebot, über das Bewegungs-, Beziehungs- und Kommunikationsmuster, die im Körpergedächtnis eingeschrieben sind, dem Erleben wieder zugänglich werden.

KBT versteht den leiblichen Ausdruck als symbolische Darstellung unbewusster aktueller Konflikte oder alter Erfahrungen. Die Arbeit mit Gegenständen fördert die Wahrnehmungs- und Symbolisierungsfähigkeit, damit für das innere Erleben Worte gefunden werden können. Im Dialog zwischen Patient*in und KBT-Therapeut*in wird der Zusammenhang zur Lebensgeschichte gemeinsam erforscht. Dabei kommt es zu einem neuen Verständnis für die Entstehung körperlicher Schmerzen oder anderer psychosomatischer Symptome. Außerdem werden neue Wege zur Regulierung von Nähe und Distanz, von Halt geben und Gehaltenwerden, vom Tragen und Loslassen durch direkte Körpererfahrungen erforscht und erprobt.

KBT-Angebote werden z. B. bei Selbstwertproblemen oder auch in der Behandlung von Traumata, Depression und Angst- oder Essstörungen immer den Erfahrungsmöglichkeiten des*der Patient*in angepasst.

Quelle: DAKBT

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Körper und Tanztherapie

Körper- und Tanztherapie

Möchten Sie Ihre inneren Bewegungen (Emotionen) erforschen? Das ist hier mit (authentischem) Tanz gemeint. Denn Körper-Empfindungen sind oft mit noch unbewussten Gefühlen verbunden. Wie bemerken Sie emotionale und muskuläre Blockaden? Wie können Sie Lösungen (wieder-) entdecken? Daraus erfolgende Erkenntnisse sind auf der Basis des Erlebten. Wollen Sie sich einlassen, eigenen, oft vorwiegend negativen Bewertungen auf den Grund zu gehen?

Bei der Körper- und Tanztherapie können menschliche Themen wie Balance, Freiheit und Sicherheit, Gemeinschaft und für sich sein, loslassen und Kraft spüren beobachtet und reflektiert werden.

Ein Gespür für den eigenen Standort zu bekommen, Entscheidungen mehr im Einklang mit sich zu treffen, spielerische Leichtigkeit, sowohl eigene als auch fremde Grenzen spüren, Streitkultur entwickeln und vieles mehr können Themen in der Körper- und Tanztherapie sein.

Hierbei arbeiten wir mit dem Boden, dem Raum, den Wänden, Kleinmaterialien, dem menschlichen Gegenüber, inneren Bildern und immer wieder mit dem eigenen Körper.

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Kunst- und Gestaltungstherapie

Kunst- und Gestaltungstherapie

Kunst- und gestaltungstherapeutische Methoden helfen im Umgang mit Erkrankungen und Krisen, Unbewusstes zum Ausdruck zu bringen, Perspektiven zu wechseln, neue Handlungen zu proben und auf verschiedene Art heilsam in Bewegung zu kommen.

Mithilfe unterschiedlicher Materialien und Herangehensweisen werden Sie selbst schöpferisch tätig. Hierbei sind insbesondere der Prozess des Tuns und die damit verbundenen Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erlebnisse wertvoll und von Bedeutung. Zur Verfügung stehen Staffeleien, Farben wie u. a. Acryl-, Öl-, Pastell-, Finger-, Wasserfarben, Kreiden, Pinsel, Stifte und verschiedene Mal-Untergründe. Unterschiedliche Tonerde, der therapeutische Sandkasten, Kleister und Strukturmaterialien bieten Möglichkeiten zum plastischen Gestalten.

Der Umgang, das Erfahren und Gestalten mit künstlerischen Mitteln geben die Möglichkeit, ein neues Bild von sich selbst zu gewinnen. Dabei werden die bisherigen Vorstellungen hinsichtlich dessen, was man kann, überwunden. So führt die positiv erlebte Erweiterung der eigenen Möglichkeiten zu einer Stärkung des Selbstwertgefühls.

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Medizinische Betreuung

Medizinische Betreuung

Bevor wir für Sie einen Therapieplan für Ihre Behandlung in der psychosomatischen Tagesklinik erstellen, bieten wir Ihnen eine internistisch-neurologische Aufnahmeuntersuchung sowie eine Laboruntersuchung an. Ihr*e Bezugsärzt*in begleitet Sie für medizinische Anliegen über die tagesklinische Behandlung hinweg. Hier können medizinische Befunde sowie die medikamentöse Behandlung besprochen werden. Zudem klären wir dabei die Frage, ob und in welchem Umfang weitere diagnostische Untersuchungen nötig sind. Kommt es während Ihres Aufenthaltes in unserer Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie zu akuten Erkrankungen, sind ebenfalls die Ärzt*innen der Tagesklinik Ihre ersten Ansprechpartner.

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Musiktherapie

Musiktherapie

Musiktherapie kann dabei helfen, prägende Erfahrungen ins Bewusstsein zu bringen, sie zu verarbeiten und zu verändern. Denn Musik berührt den Menschen in den tiefen Schichten des emotionalen und körperlichen Erlebens. Darüber hinaus lädt Musik dazu ein, sich auszuprobieren im ganz persönlichen Ausdruck und im Miteinander einer Gemeinschaft.

In der Musiktherapie werden vorwiegend zwei Methoden angewendet: die aktive Musiktherapie – mit dem Schwerpunkt, selbst zu musizieren und zu improvisieren und  die rezeptive Musiktherapie, sie hat als Schwerpunkt das Hören und das Nachlauschen eines vorgespielten Klanges.

Musiktherapeutisches systemisches Arbeiten und Rekonstruktion sind sowohl im Einzel mit Instrumenten als auch in der Gruppe möglich.

 

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Nachgespräch

Nachgespräch

Das Ziel der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg ist, jeden Patienten und jede Patientin so stabil wie möglich und gewappnet für den Alltag zu entlassen.

Wenn sich Ihr Aufenthalt bei uns seinem Ende zuneigt, nehmen wir uns darum Zeit für den ausführlichen Austausch. Im Dialog mit Ihnen besprechen wir noch während Ihres tagesklinischen Aufenthalts den Wiedereinstieg ins Alltagsleben. Gegebenenfalls sprechen wir Empfehlungen für eine Weiterbehandlung aus.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen, im Anschluss an Ihren Aufenthalt, die Möglichkeit für ein abschließendes Nachgespräch an mit einem approbierten Therapeuten Ihrer Bezugsgruppe.

 

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Neurologie

Neurologie

Unsere Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie nimmt bei jeder Patientin und jedem Patienten immer die Neurologie mit in den Blick, denn viele psychosomatische Erkrankungen weisen ähnliche Symptome auf wie neurologische Erkrankungen (also organische Erkrankungen des Nervensystems). Darum durchlaufen Patient*innen, bei denen dies möglich erscheint, eine diagnostische Einordnung durch die Ärzt*innen unserer Tagesklinik. Anschließend baut sich der Therapieplan auf die Befunde auf. Meistens lässt sich die Behandlung in unserer Tagesklinik weiter fortführen, eventuell in modifizierter Form, wenn zusätzlich eine neurologische Diagnose gestellt wird.

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Paar-/Familientherapie

Paar-/Familientherapie

Gefühle und Erfahrungen von positivem Selbstwert können in Beziehungen besser gedeihen, wenn individuelle Verschiedenheiten geschätzt und Fehler toleriert werden und wenn man offen miteinander reden kann. Da das Gefühl des Wert- oder Nichtwertseins erlernt ist, kann es auch verlernt und neu gelernt werden. Beziehungspartner*innen können reifen und ihr Leben in eine positive Richtung verändern. Das Wissen darum, dass Veränderung möglich ist, und der Wunsch, Veränderungen vorzunehmen, sind zwei große erste Schritte … denn Kommunikation ist ein wichtiger Einzelfaktor, der die Gesundheit eines Menschen und seiner Beziehungen zu anderen beeinflusst.

Gemeinsame Paar- und/oder Familiengespräche bieten Raum, unterschiedliche Sicht- und Handlungsweisen zu verstehen und neue Umgangsmöglichkeiten in einem geschützten Rahmen kennen zu lernen und zu erproben.

Dieses Angebot steht Ihnen in Absprache mit Ihrem*Ihrer behandelnden Bezugstherapeut*in zur Verfügung.

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Somatoforme Störungen, Organneurosen und psychosomatische Erkrankungen

Somatoforme Störungen, Organneurosen und psychosomatische Erkrankungen

Es gibt eine große Zahl an Krankheiten, an deren Entstehung und Verlauf die Psyche einen erheblichen Anteil hat. Dabei beeinflussen deren Symptome wiederum die seelische Stabilität negativ.

In der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie haben wir uns auf somatoforme Störungen, Organneurosen und psychosomatische Erkrankungen spezialisiert. Hierbei ist die interdisziplinäre Abstimmung mit Fachärzten aus unserem Krankenhaus möglich. Darum behandeln wir in unserer Psychosomatik Patient*innen mit den folgenden weiteren Erkrankungen:

aus dem Fachgebiet Chirurgie

  • Ulcus ventriculi et duodeni, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Probleme mit der Krankheitsverarbeitung beispielsweise im Vorfeld oder in Folge von Herzoperationen, in der Onkologie sowie Intensivmedizin
  • plastisch-chirurgische Interventionen (Körperschemastörungen)

aus dem Fachgebiet Orthopädie

  • chronische Polyarthritis, Fibromyalgie, Schmerzen im Skelettsystem
  • Psychosomatische Erkrankungen der Inneren Medizin
  • Asthma bronchiale, Koronare Herzerkrankung (KHK), essentielle Hypertonie, Reizdarmsyndrom, Diabetes

aus dem Fachgebiet Neurologie

  • Migräne, Multiple Sklerose, Trigeminusneuralgien, Schlafstörungen, Parkinsonerkrankung, Koordinationsstörungen, Schwindel

aus dem Fachgebiet HNO

  • Tinnitus, Morbus Menière, Dysphonie (Stimmstörung)

aus dem Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe

  • sexuelle Funktionsstörungen der Frau, prämenstruelles Syndrom, chronische Unterbauchschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch, endokrinologische Störungen

aus dem Fachgebiet der Urologie

  • sexuelle Funktionsstörungen des Mannes, erektile Dysfunktion, psychogene Miktionsstörungen, Paruresis, Reizblasensyndrom

aus dem Fachgebiet der Dermatologie

  • Neurodermitis, Akne vulgaris, Urticaria

 

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Sozialarbeit

Sozialarbeit

Eine psychische Erkrankung und die Notwendigkeit einer teilstationären Behandlung können Schwierigkeiten und Fragen aufwerfen, die über die ärztliche und pflegerische Behandlung hinausgehen. Denn private, berufliche oder gesellschaftliche Belange können durch eine psychische Erkrankung in Frage gestellt werden und Veränderungen notwendig machen.

Wenn das auf Sie zutrifft und Sie diesbezüglich Beratung und Unterstützung brauchen, können Sie einen Termin bei der Sozialberatung unserer Tagesklinik nutzen.

Die Beratung kann erfolgen in Bezug auf

  • medizinische Rehabilitationen
  • Beratung zur beruflichen Situation, Arbeitsplatz-Erhalt
  • Information über sozialrechtliche Leistungen, z.B. Beantragung von befristeter oder dauerhafter Berentung, Beantragung eines Schwerbehindertenausweises.

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Spirituelles Gespräch

Spirituelles Gespräch

Als Einrichtung im Diakoniewerk Martha-Maria sind wir fest in der christlich-sozialen Tradition verwurzelt. Sowohl in unserem Team als auch unter unseren Patient*innen schöpfen viele Kraft aus ihrem Glauben. Allerdings kann in Zeiten der Krankheit und anderer Belastungen die eigene spirituelle Haltung auch ins Wanken geraten oder bisher Geglaubtes sogar manche Symptome, Ängste etc. verstärken.

Darum bietet die ökumenische Seelsorge unseres Krankenhauses den Patientinnen und Patienten der Klinik für psychosomatischen Medizin und Psychotherapie einmal in der Woche ein spirituelles Gespräch an. Hier finden Sie den Raum, Ihre spirituellen Fragen einzubringen und in der Gruppe zu diskutieren. Manche Fragestellungen des Lebens können hier freiwillig und religionsübergreifend von einem allgemeinen geistlichen Standpunkt aus beleuchtet werden. 

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Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie wird dann eingesetzt, wenn erlerntes Verhalten zu Problemen in Ihrem Leben geführt hat und wieder „verlernt“ werden soll. Bei der Verhaltenstherapie liegt der Schwerpunkt auf der Veränderung der Gegenwart.

Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Erleben und Verhalten zu weiten Teilen erlernt sind. Daher geht es in der Verhaltenstherapie darum, neue Verhaltensweisen, Problemlösefähigkeiten und kognitive Strategien zu erarbeiten. Ihr*e Psychotherapeut*in unterstützt sie dabei. Anschließend werden diese Fertigkeiten in den Alltag integriert, um somit einen besseren Umgang mit der aktuellen Symptomatik zu finden. Es geht also um eine „Hilfe zur Selbsthilfe“.

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