Herzbildgebung (Herz-CT und Herz-MRT)

Herzbildgebung

Der Chefarzt der Radiologie, PD Dr. med. Wolfgang Wüst, verfügt über die in Deutschland höchste Qualifikationsstufe für Herz-CT und Herz-MRT, das Q3-Zertifikat der Deutschen Röntgengesellschaft.

 

Herz-CT – sekundenschnelle Vorsorgeuntersuchung

Vor einem Herzinfarkt fürchten sich mehr als die Hälfte aller Bundesbürger. Pro Jahr erleiden über 200.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt und mehr als 50.000 versterben daran. Mittels Herz-CT können frühzeitig Veränderungen der Herzkranzgefäße erkannt und entsprechende medikamentöse Therapien oder Änderungen des Lebensstils eingeleitet werden, um einem Herzinfarkt vorzubeugen.

Mit der Herz-CT können insbesondere Verengungen und Verkalkungen der Herzkranzgefäße dargestellt werden. Optimale Bildqualität bei individuell angepasster Niedrigdosisuntersuchung erfordert modernste Technik, die in unserer Abteilung in Form eines high-end Dual Source CT-Gerätes zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu vielen in der Region vorhandenen CT-Geräten kann mit diesem Gerät aufgrund der hohen zeitlichen Auflösung und der schnellen Untersuchungstechnik ein schlagendes Organ wie das Herz mit sehr geringer Dosis dargestellt werden. Je nach individueller Körperstatur liegt die Untersuchungsdosis häufig unter der jährlichen durchschnittlichen natürlichen Strahlenbelastung eines in Deutschland lebenden Menschen. In vielen Fällen kann so eine Herzkatheteruntersuchung mit den damit verbundenen Risiken vermieden werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Bildqualität der Herz-CT wird dabei von der Modernität des verwendeten CT-Geräts, aber auch von einer möglichst niedrigen und regelmäßigen Herzfrequenz bestimmt. Um die Herzfrequenz vor der Untersuchung zu stabilisieren, werden häufig blutdrucksenkende Medikamente eingesetzt (sog. Beta-Blocker). Zur Beurteilung eventueller Engstellen der Herzkranzgefäße wird ein gut verträgliches, jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht.

Um den Grad der Verkalkung Ihrer Herzkranzgefäße zu bestimmen, kann zusätzlich ein sogenanntes Calcium-Scoring durchgeführt werden. Mit dem Ergebnis kann das individuelle Risiko abgeschätzt werden, im weiteren Leben an relevanten Engstellen zu erkranken und im Zuge dessen einen Herzinfarkt zu erleiden. Das Calcium-Scoring wird ohne Kontrastmittel und mit äußerst niedriger Dosis durchgeführt.

 

Herz-MRT

Für die Beurteilung der Pumpfunktion des Herzens oder von Narbengewebe zum Beispiel nach einem Herzinfarkt oder nach einer Herzmuskelentzündung ist die Herz-MRT die Methode der Wahl und der CT diesbezüglich deutlich überlegen. Insbesondere durch den exzellenten Weichteilkontrast können Veränderungen des Herzmuskels optimal dargestellt werden. Eine in den letzten Jahren immer wichtiger werdende Untersuchung ist die sogenannte Stress-MRT. Dabei werden in der CT-Untersuchung beschriebene Engstellen hinsichtlich ihrer Behandlungsbedürftigkeit untersucht. Erweist sich die Engstelle in der Stressuntersuchung als nicht relevant, kann auf eine Herzkatheteruntersuchung verzichtet werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Herz-MRT zählt zu den technisch schwierigsten Untersuchungen. Umso wichtiger sind daher ein kompetentes Team und die Verfügbarkeit modernster MRT-Geräte. Die Untersuchungsdauer beträgt ca. 30-45 Minuten. Während der Untersuchung werden Atemkommandos gegeben, um die Bildqualität nicht durch Atemartefakte zu verschlechtern. Bei der Stress-MRT wird ein Medikament in eine Vene gespritzt. Damit kann beurteilt werden, ob über eine Engstelle der Herzkranzgefäße noch ausreichend Sauerstoff transportiert wird oder ob es zu einer Minderversorgung des Herzmuskels kommt. Um eine optimale Wirkung des Medikaments zu erreichen, muss im Vorfeld der Untersuchung (>24h) auf das Konsumieren von Getränken und Speisen, die Koffein, Theophyllin oder Theobromin enthalten, verzichtet werden. Dazu gehören Kaffee, Kakao, koffeinfreier Kaffee, Tee, Energy Drinks, Cola und Schokolade. Nach Möglichkeit sollten Sie auch auf folgende Medikamente verzichten:

  • Nitrate (Nitrolinqual, Molsidomin, ISDN, Corvaton o.ä.)
  • Beta-Blocker (z.B. Metoprolol, Beloc Zok, Carvedilol, Bisoprolol)
  • Medikamente mit dem Wirkstoff “Theophyllin”

 

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