für Zuweiser

Informationen für Zuweiser

Um einen reibungslosen Untersuchungsablauf der Patienten zu gewährleisten, gibt es einige Dinge, die vor der Untersuchung zu beachten sind.

Vor Gabe eines CT/MRT Kontrastmittels sind folgende Laborwerte wichtig
  • Nierenfunktionswert (GFR)
    Patienten mit Bluthochdruck, Nierenerkrankungen oder nach einer Nierenoperation, Diabetes mellitus, erhöhtem Harnsäuregehalt im Blut oder Proteingehalt im Urin müssen den GFR-Wert vor der Untersuchung z.B. beim Hausarzt bestimmen lassen.
  • Schilddrüsenfunktionswert (TSH)
    Die Bestimmung des TSH-Wertes muss nur bei bekannter Schilddrüsenüberfunktion oder vergrößerter Schilddrüse bestimmt werden. Dies gilt ausschließlich für die CT, bei MRT-Untersuchungen muss der TSH-Wert nicht bestimmt werden.

Sowohl die GFR als auch der TSH-Wert dürfen zum Untersuchungszeitpunkt nicht älter als 14 Tage sein. Sind diese Laborwerte auffällig, bitten wir Sie, uns im Vorfeld zu kontaktieren.

 

Vor minimalinvasiven Interventionen sind folgende Laborwerte wichtig
  • Nierenfunktionswert (GFR)
    Patienten mit Bluthochdruck, Nierenerkrankungen oder nach einer Nieren-Operation, Diabetes mellitus, erhöhtem Harnsäuregehalt im Blut oder Proteingehalt im Urin müssen den GFR-Wert vor der Untersuchung z.B. beim Hausarzt bestimmen lassen.
  • Schilddrüsenfunktionswert (TSH)
    Die Bestimmung des TSH-Wertes muss nur bei bekannter Schilddrüsenüberfunktion oder vergrößerter Schilddrüse bestimmt werden.
  • Blutgerinnungswerte: Quick, PTT, Thrombozyten sowie Hämoglobin

Alle Laborwerte dürfen zum Untersuchungszeitpunkt nicht älter als 14 Tage sein. Sind diese Laborwerte auffällig, bitten wir Sie, uns im Vorfeld zu kontaktieren.

Absetzen von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Aspirin, ASS, Clopidogrel: Wann Sie die entsprechenden Medikamente absetzen müssen, hängt von der jeweiligen Intervention ab und wird mit Ihnen im Aufklärungsgespräch besprochen.

 

Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz
  • Eine Nahrungskarenz ist vor CT- oder MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel nicht notwendig.
  • Bei erhöhtem Risiko des Verschluckens, einer CT- oder MRT-Kontrastmittelallergie oder einer minimalinvasiven Intervention ist eine Nahrungskarenz von sechs Stunden erforderlich.
  • Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (gesamt ca. 1,5 l Wasser) vor und nach der Untersuchung ist zu achten.

 

Patienten mit Diabetes mellitus

Wenn Patienten zuckerkrank sind und metforminhaltige Medikamente einnehmen, muss vor der Untersuchung der Nierenfunktionswert (GFR) bestimmt werden:

  • Bei normaler Nierenfunktion (GFR> 60 ml/min/1,73m2): 
    Absetzen des Metformins nach der Kontrastmittelgabe für 48h
  • Bei eingeschränkter Nierenfunktion (GFR< 60 ml/min/1,73m2): 
    Absetzen des Metformins vor und nach der Kontrastmittelgabe für 48h

 

Kontrastmittelallergie

Bei bekannter mittelschwerer oder schwerer allergischer Reaktion auf Kontrastmittel (z.B. Luftnot, Kreislaufprobleme), behandeltem Asthma oder bei medikamentös behandelten Allergien wird sofern möglich auf ein anderes Kontrastmittel gewechselt. Außerdem wird 15-20 Minuten vor der Kontrastmittelgabe ein Antihistaminikum (H1-Antagonsit) gegeben. Nach der Untersuchung bleiben Sie für weitere 30 Minuten in unserem Institut zur Nachbeobachtung.

 

Einschränkungen durch Medikamentengabe

Erhalten Sie aufgrund einer bekannten oder neu aufgetretenen mittelschweren oder schweren allergischen Reaktion (z.B. Luftnot, Kreislaufprobleme) ein Antihistaminikum (H1-Antagonist) oder ein Medikament, das die Darmtätigkeit herabsetzt (Buscopan bei Abdomen-Untersuchungen oder Prostata-MRT) dürfen Sie für 24h nicht Autofahren oder Maschinen bedienen.

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