Gynäkologie

Gynäkologie

Erkunden Sie unser Behandlungsangebot und finden Sie den richtigen Ansprechpartner

Abdominale Operation (Über einen Bauchschnitt)

Abdominale Operationen (über einen Bauchschnitt)

Manche Operationen der Gynäkologie funktionieren gut minimalinvasiv, also als "Schlüsselloch-Chirurgie". In anderen Fällen gebietet es die Sicherheit der Patientin, offen zu operieren. Vor der Entscheidung wägen wir das Für und Wider jeder Technik sorgfältig ab und besprechen es mit Ihnen.
Wir haben viel Erfahrung mit folgenden abdominalen (d.h. über einen Bauchschnitt erfolgenden) gynäkologischen Operationen:

  • abdominale Hysterektomie (Gebärmutterentfernung), total oder supracervikal (den Gebärmutterhals-erhaltend) 
  • Entfernung von Myomen
  • Operationen bei Zysten oder anderen Veränderungen des Eierstocks
  • Vesikourethrale Suspensionsoperation nach BURCH (Inkontinenz-OP)
  • Sacrofixatio vaginae (Rekonstruktion bei Scheidenstumpfvorfall)
  • OP bei Endometriumkarzinom (bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhaut)
  • OP bei Zervixkarzinom (bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses)
  • OP bei Ovarialkarzinom (bösartiger Tumor eines Eierstocks)

Gerade bei Krebs-Operationen setzen wir oft auch auf erweiterte, interdisziplinäre Eingriffe und arbeiten dafür mit unserer chirurgischen und/oder Urologischen Klinik zusammen.
 

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Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz

Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz

„Die Harninkontinenz bringt Sie nicht um, sie nimmt Ihnen nur das Leben“.

Dieser Ausspruch von Jeanette Brown, Professorin an der Universität von Kalifornien, beschreibt das Lebensgefühl von Frauen mit Blasenschwäche sehr treffend. Allein in Deutschland leben 3,2 Millionen Frauen mit einer Inkontinenz, die meisten sprechen aber aus Scham nicht darüber. Unwillkürlicher Urinabgang ist aber keine Alterserscheinung, die Sie einfach hinnehmen müssen. Wir können sie heutzutage gut behandeln – vereinbaren Sie Ihren Untersuchungs- und Beratungstermin.
Weibliche Harninkontinenz kann viele Ursachen haben, daher setzen wir auf eine ausführliche Diagnostik, um die richtige Behandlungsmethode für Sie zu finden.
Mit der urodynamischen Messung ermitteln wir Ihren Blasendruck, mit dem Beckenbodenultraschall den Grad der Beckenbodensenkung und insgesamt die Ursachen Ihrer Inkontinenz.
Zur Behandlung der Harninkontinenz kommen neben konventionellen Therapien wie Beckenbodentraining und Medikation auch verschiedene Operationen.
Wir verfügen über viel Erfahrung unter anderem mit:

  • der Einlage von Kunststoffbändchen (TVT, tension-free vaginal tape) unter die Harnröhre
  • der Entfernung der Gebärmutter, bevorzugt auf vaginalem Weg
  • der operativen Beckenbodenrekonstruktion mithilfe von modernen Netzen
  • scheidenverengenden Operationen

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Brustoperationen/Brustkrebs

Brustoperationen/Brustkrebs

Die Diagnose Brustkrebs ist für jede Patientin mit großer Sorge verbunden. Inzwischen ist die Prognose für die Mehrzahl der Patientinnen jedoch außerordentlich gut. Wir bereiten Sie umsichtig auf Ihre Brustoperation vor und sind auch danach für Sie da.
Wir verfügen über viel Expertise in folgenden diagnostischen und therapeutischen Verfahren:

  • Probeentnahme (offen oder durch Stanzbiopsie)
  • Operation bei Brustkrebs
  • brusterhaltende OP
  • modifiziert radikale Mastektomie (Entfernung der Brust)
  • Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (Entfernung des Wächter-Lymphknotens)
  • axilläre Lymphknoten-Dissektion (Entfernung der Lymphknoten in der Achsel)

Darüber hinaus bieten wir auch die Abszess-Inzision (Eröffnung einer abgekapselten Eiteransammlung) an. 

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Konservative (nicht operative) Behandlungen

Konservative (nicht operative) Behandlungen

Im konservativen (nicht operativen) Bereich werden Krankheiten und Störungen mit Medikamenten oder anderen nicht invasiven Methoden behandelt. Die Schwerpunkte unserer Arbeit in der Gynäkologie liegen dabei auf:

  • Diagnostik und Behandlung von Beschwerden in der Frühschwangerschaft
  • die Behandlung von übermäßigem Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum)
  • die Diagnostik und Therapie von Entzündungen der Gebärmutter oder der Eileiter
  • die Diagnostik und Therapie von Infektionen der Brust
  • Abklärung unklarer Unterbauchbeschwerden
     

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Laser-Behandlung (Neoidym:YAG-Laser)

Laser-Behandlung (Neodym:YAG-Laser)

Laser-Behandlungen erfreuen sich auch in der Gynäkologie immer größerer Beliebtheit. Mithilfe des Laserstrahles können wir oberflächliche krankhafte Veränderungen sehr effektiv und das angrenzende Gewebe schonend entfernen. So behandeln wir beispielsweise Warzen im Genitalbereich (spitze Kondylome) oder auch oberflächliche Zellveränderungen der Vulva, Scheide oder des Muttermundes. Der Eingriff erfolgt zwar ambulant, macht in der Regel aber eine kurze Narkose notwendig.

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Operative Behandlungen

Operative Behandlungen

Wenn eine Patientin starke Beschwerden hat und die konservative Behandlung mit Medikamenten oder anderen Verfahren nicht ausreicht, ist das chirurgische Team unserer Gynäkologie für Sie da.
Wir haben viel Erfahrung mit allen gängigen und auch innovativen Operationen aus den folgenden Bereichen:

  • vaginale Operationen 
  • abdominale Operationen 
  • Vulvaoperationen
  • Brustoperationen
  • laparoskopische Operationen
  • operative Hysteroskopien
  • Laser-Behandlungen
     

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Operative Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

Operative Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

Ein Verfahren, auf das wir uns spezialisiert haben, ist die operative Hysteroskopie (operative Gebärmutterspiegelung). Dieses Verfahren ermöglicht schonende Eingriffe in der Gebärmutterhöhle. Damit lassen sich oft auch belastend starke Monatsblutungen behandeln. Darum kann die operative Hysteroskopie eine Alternative zur Entfernung der Gebärmutter sein. 
Folgende Eingriffe können wir damit durchführen:

  • Endometriumablation (Verödung der Gebärmutterschleimhaut)
  • Endometriumresektion (Entfernung der Gebärmutterschleimhaut)
  • Adhäsiolyse (Lösen von intrauterinen Verwachsungen)
  • Myomausschälung
  • Polypenentfernung
  • Septumresektion

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Senkungsbeschwerden

Senkungsbeschwerden

Senkungsbeschwerden sind alles andere als selten – jede dritte Frau entwickelt irgendwann eine Blasensenkung (Zystozele), fast jede Fünfte eine Darmsenkung (Rektozele), rund jede Siebte eine Gebärmuttersenkung.
Der Beckenboden verliert im Laufe des Lebens an Kraft, die Beckenorgane verändern ihre Lage. Infolgedessen kommt es bei vielen Frauen zu Schmerzen, einem Fremdkörpergefühl oder Problemen beim Toilettengang.
Dabei gibt es vielerlei Ursachen für die Senkung und damit verbundene Beschwerden, allen voran eine familiäre Veranlagung, starke körperliche Belastung und vorausgegangene Entbindungen. Mit der Senkung der Gebärmutter sind regelmäßig auch Veränderungen von Blase und Darm verbunden, was bei der Diagnose und bei eventuellen Operationen berücksichtigt werden muss.

Folgende Symptome sind bei Patientinnen mit Senkungsbeschwerden sehr verbreitet:

  • Beckenbodenschmerz, vor allem im Stehen
  • Fremdkörpergefühl
  • Beschwerden beim Sport (Gehen, Radfahren)
  • Störungen der Sexualität
  • ungewollter Urinverlust oder erschwertes Wasserlassen
  • ungewollter Stuhlabgang oder erschwerte Stuhlentleerung

Je nach Schweregrad teilen wir die Organsenkungen in drei Stufen (Grad 1–3) ein. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, Patientinnen zu helfen – konservativ wie in der Chirurgie. Sprechen Sie uns auf Ihre Möglichkeiten an.

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Vaginale Operationen

Vaginale Operationen

Wenn konservative Therapien der Gynäkologie, zum Beispiel mit Beckenbodentraining und Medikamenten, nicht ausreichen, bietet die Chirurgie weitere Therapiemöglichkeiten.
Wir haben viel Expertise in vaginalen Operationen (Operationen durch die Scheide). Durch die Scheide sind rekonstruktive Eingriffe zur Wiederherstellung der normalen Organfunktion möglich. Darum eignen sich vaginale Operationen zur Therapie von Senkungszuständen mit Entleerungsstörungen von Blase oder Darm.
Wir sind auch Spezialisten für ablative Eingriffe, also Operationen, bei denen wir  krankhafte Gewebeveränderungen oder Organe chirurgisch entfernen. Dies kann bei Krebserkrankungen oder anderen, fortgeschrittenen Organveränderungen notwendig sein. Zu den kleinsten vaginalen Eingriffen gehören diagnostische Maßnahmen wie etwa die Spiegelung (Endoskopie) von Organen.

Unser Behandlungsspektrum für vaginale Operationen umfasst zum Beispiel:

  • die vaginale Hysterektomie (Gebärmutterentfernung)
  • vaginale Hysterektomie, laparoskopisch assistiert (LAVH)
  • vordere und hintere Scheidenplastik
  • Kolpokleisis (scheidenverschließende OP)
  • Damm- und Sphinkterrekonstruktion
  • Konisation (Gewebeentnahme aus dem Gebärmutterhals)
  • Einlage eines Bändchens unter die Harnröhre ("tension-free vaginal tape", TVT) zur Therapie der Belastungsinkontinenz
  • Abortabrasio (Ausschabung der Gebärmutter bei Fehlgeburt)
  • fraktionierte Abrasio (Ausschabung des Gebärmutterhalses und des Gebärmutterkörpers)
  • prophylaktische Zervixcerclage (vorsorglicher Muttermundsverschluss)
  • diagnostische Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutter)
  • diagnostische Zystoskopie (Blasenspiegelung)
  • diagnostische Rektoskopie (Enddarmspiegelung)
     

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Vulvaoperationen

Vulvaoperationen

Die Vulva-Chirurgie ist ein Gebiet der Gynäkologie, über das wenig gesprochen wird, das aber bereits die Lebensqualität zahlreicher Patientinnen erheblich verbesserte. Dabei ist unser Ziel, jede Operation so effektiv und schonend wie möglich durchzuführen.

Unser Behandlungsspektrum umfasst:

  •  Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe)
  • Tumorexzision (chirurgische Entfernung eines Tumors)
  • Vulvektomie, partiell oder total (Entfernung der Schamlippen und des umgebenden Gewebes bei Krebserkrankungen)
  • Leisten-Lymphknoten-Dissektion (Entfernung der Lymphkoten in der Leiste)
  • Labienkorrektur (Operation der Schamlippen bei ausgeprägter Asymmetrie oder Hypertrophie)
  • Marsupialisation (operative Sanierung von Zysten am Scheideneingang) bei Bartholini-Zyste oder Abszess
  • Lasertherapie von Warzen im Genitalbereich/Dysplasie
     

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weitere Behandlungsmöglichkeiten

weitere Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Sie ein Gynäkologie-Team zur medikamentösen Behandlungen Ihres Krebsleidens – also Chemotherapie – suchen, können Sie sich an uns wenden. Die Chemotherapie bieten wir nach erfolgter Operation im angegliederten Medizinischen Versorgungszentrum Onkologie und Hämatologie ambulant an.
Ältere Patientinnen können wir bei entsprechender Indikation in die im Hause vorhandene Klinik für geriatrische Rehabilitation überleiten. Unser geriatrisches Team ist darauf spezialisiert, verlorene geglaubte Fähigkeiten wiederherzustellen. Das Ziel ist, Patientinnen die größtmögliche Selbstständigkeit für den Alltag zuhause zurückzugeben.

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